Mehr als 100 Folgen seines Formats "Steel Buddies - Stahlharte Geschäfte" hat DMAX in den zurückliegenden Jahren ausgestrahlt. Doch nun trennen sich die Wege von Dokusoap-Star Michael Manousakis und dem Männersender. Das Hintertürchen, das Marion Rathmann, Programmchefin von Warner. Bros. Discovery, jüngst noch offen ließ, ist inzwischen geschlossen. Denn nun ist klar: Die "Steel Buddies" bekommen eine neue TV-Heimat.

Felix von Mengden © ProSiebenSat.1/Amelie Niederbuchner Felix von Mengden
Ab Herbst werden die Geschichten rund um den Gebrauchtwagenhandel bei Kabel Eins zu sehen sein, wie Senderchef Felix von Mengden jetzt im Interview mit DWDL.de ankündigte - verbunden mit einem Lob an DMAX, wo sich die "Steel Buddies" seit dem Start vor zehn Jahren zur erfolgreichsten Eigenproduktion gemausert haben. "Die Kollegen haben einen tollen Job gemacht. Da haben wir immer mal wieder neidisch hinübergeschaut", so von Mengden. "Umso glücklicher bin ich, dass es uns gelungen ist, Michael für Kabel Eins zu begeistern und eine langfristige Zusammenarbeit mit ihm zu vereinbaren."

Konkret sollen ab Herbst zunächst fünf Folgen von "Morlock Motors - Big Deals im Westerwald", so der Titel des künftigen Formats, bei Kabel Eins ausgestrahlt werden. Die Produktion übernimmt dann wieder spin TV, wodurch eine "bewährte Herangehensweise" garantiert sein soll. "Es geht nicht darum, das Format neu zu erfinden. Dieser Mikrokosmos im Westerwald lässt sich kaum anders erzählen", sagt Felix von Mengden im DWDL.de-Interview. "Zusätzlich soll der Fokus etwas mehr auf Michaels internationale Projekte gerichtet werden, wenn er beispielsweise in Indonesien oder auf Hawaii seine Big Deals abwickelt."

Anders als bisher sind die Folgen in Zukunft jedoch auf zwei Stunden angelegt. "Das gibt den Geschichten - auch über die restliche Crew - noch mehr Raum als bisher", hofft der Kabel-Eins-Chef. Das Doku-Format "Unsere Bundeswehr" geht im Gegenzug erst mal nicht in die Fortsetzung. Von Mengden: "Auch wenn wir von der Relevanz und Wichtigkeit des Programms nach wie vor überzeugt sind, werden wir es in diesem Jahr pausieren lassen."