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Radio-Update vom 8. Dezember

Radiopreis bis 2014, neuer Musikchef bei Radio NRW

 

Die privaten und öffentlich-rechtlichen Sender werden für mindestens drei weitere Jahre gemeinsam den im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen Deutschen Radiopreis verleihen. Außerdem: Bei Radio NRW gibt's einen neuen Leiter der Musik-Redaktion.

von Uwe Mantel
08.12.2011 - 13:51 Uhr

  • Deutscher Radiopreis
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    Der Deutsche Radiopreis, der in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen worden war, wird fortgesetzt. Diesmal haben die Stifter und Kooperationspartner des Preises, der von privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern gemeinsam getragen wird, gleich eine Verlängerung um drei weitere Jahre bis 2014 beschlossen. Die nächste Verleihung findet am 6. September 2012 erneut im Schuppen 52 in Hamburg statt. Die Federführung liegt wieder beim NDR. Mit dem Deutschen Radiopreis sollen herausragende Protagonisten und Produktionen im deutschen Hörfunk ausgezeichnet werden. Die Auswahl der Nominierten und Preisträger obliegt einer unabhängigen Jury des Grimme-Instituts. Die Kategorien und Ausschreibungsmodalitäten für die nächste Verleihung werden im Frühjahr 2012 veröffentlicht.
  • Radio NRW
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    Für die Musikauswahl bei den nordrhein-westfälischen Lokalradios ist künftig Axel Barton zuständig. Er übernimmt zum 1. Januar die Leitung der Musikredaktion von Radio NRW. Übergangsweise hatte Martin Kunze als Programmdirektor diesen Bereich mitverantwortet. Barton arbeitet schon seit 2006 für Radio NRW, zunächst als freier Mitarbeiter, seit 2007 als festangestellter Redakteur und Projektleiter in der Musikredaktion. "Die Musik gehört zu den zen­tra­len Redaktionen eines Radiosenders. Daher freue ich mich, mit Axel Barton einen ver­sier­ten Mitarbeiter für die­sen wich­ti­gen Unternehmensbereich zu gewin­nen. Herr Barton ist mit dem NRW-Lokalfunk seit vie­len Jahren bes­tens ver­traut und ver­fügt neben der redak­tio­nel­len Erfahrung auch über das not­wen­dige Fachwissen zur strate­gi­schen Ausrichtung der Musik", so Geschäftsführer Dr. Udo Becker.
  • Bremen Vier
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    Tina Middendorf, die bislang die Morgensendung von Bremen Vier moderiert hatte, wechselt komplett zur WDR-Jugendwelle 1Live. Der Wechsel nach NRW erfolge aus "persönlichen Gründen", heißt es in der Mitteilung des Senders. Die Nachfolge bei Bremen Vier wird intern geregelt: Daniela Sadri wird künftig Frühaufsteherin und an der Seite von Jens-Uwe Krause die Sendung "Bremen Vier beginnt" zwischen 5 und 10 Uhr moderieren. Das Duo wechselt sich mit Roland Kanwicher und Ike Pauli ab.
  • SWR 2
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    Das Kulturprogramm SWR2 startet am 2. Januar die Sendung "SWR2 Tandem", die sich zwischen 10:05 und 10:30 Uhr am Vormittag und 19:20 und 20 Uhr am Abend Themen rund um Gesellschaft, Alltag und Beziehungsfragen widmet. Zu hören sein sollen hier "Menschen sowie ihre Geschichten, die so persönlich sind, dass die Hörer mitfühlen können. Die Abende sind dabei bestimmten Genres oder Themen gewidmet Am Dienstagabend ist beispielsweise Platz für Hörspiele und Lesungen, immer donnerstags sind die Hörer aufgefordert, mit Gast und Moderator zu diskutieren. Das Thema wird am Vormittag bekannt gegeben und beleuchtet. Am Freitagmorgen gibt's Reportagen und Gespräche, am Abend ist Zeit für Rock, Pop, Jazz und Weltmusik jenseits des Mainstreams. Programmchef Weiß: "Wenn zwei in die Pedale treten, bekommt ein Tandem richtig viel Schwung. Der Name 'SWR2 Tandem' steht also für zwei gemeinsam konzipierte, morgens und abends ausgestrahlte Sendestrecken, die thematisch zusammengehören und sich gegenseitig verstärken." Entfallen werden dafür die bisherigen Sendungen "SWR2 Leben" und "SWR2 Dschungel".
  • Hit-Radio FFH
    © Hit-Radio FFH
    Hit-Radio FFH
    führt eine neue Angabe in seinen Verkehrsnachrichten ein. Ab sofort wird dort zusätzlich zur Angabe der Länge des Staus bzw. des zähfließenden Verkehrs auch die "Fließgeschwindigkeit" angegeben, also die Geschwindigkeit, mit der sich derzeit die Autos im Schnitt durch den Stau bewegen. Errechnet wird die Fließgeschwindigkeit in Zusammenarbeit mit der Verkehrszentrale Hessen vor allem mit Hilfe der Werte aus den in Autobahnen integrierten Induktionsschleifen.

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