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Radio-Update vom 12. Oktober

Alsterradio wird Rock Antenne, Radioeins schlägt Brücke

 

Bei Antenne Bayern sieht man das Heil der Zukunft in überregionalen Radio-Netzwerken. Aus diesem Grund kooperiert man mit dem Hamburger Alsterradio, das bald den Namen Rock Antenne Hamburg tragen soll. Das und mehr im Update...

von Alexander Krei
12.10.2017 - 11:18 Uhr

Rock Antenne
© Rock Antenne
Antenne Bayern will ihre junge Rock-Marke Rock Antenne bundesweit ausbreiten und kooperiert dafür mit dem Hamburger Alsterradio. Dieses soll künftig unter dem Namen Rock Antenne Hamburg auf Sendung gehen. Dafür haben die Gesellschafter beim Bundeskartellamt und der Medienanstalt MA HSH "die Genehmigung einer engen Zusammenarbeit der beiden Rockstationen und gegenseitige Beteiligungen beantragt", heißt es. Im Zuge dessen soll der Hamburger Sender Teil eines nationalen Rock-Antenne-Netzwerks werden. "Die Zukunft gehört überregionalen Radio-Netzwerken. Wir haben uns nach dem Prinzip 'Teile und Wachse' entschlossen, jeweils minderheitliche Beteiligungen an unseren Tochtergesellschaften abzugeben, um zusammen weiter und schneller zu wachsen", sagten Karlheinz Hörhammer, Geschäftsführer von Antenne Bayern und Rock Antenne, und Christoph Franzen, Geschäftsführer von Alsterradio, in einem gemeinsamen Statement. "Mit den gegenseitigen Beteiligungen erhalten wir darüber hinaus Zugang zu regionalen Radiomärkten, die uns bisher verschlossen waren."

Stefan Raue
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Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue hat sich mit Blick auf den Ausbau von DAB+ dafür ausgesprochen, eine gemeinsame Linie mit den Privatsendern zu verfolgen. "Es muss unser aller Interesse sein, die technische Reichweite zu erhöhen - über UKW und über DAB+", sagte Raue. "Denn die Beitragszahler erwarten zu Recht, dass sie unser Angebot überall nutzen können." Der Deutschlandfunk könne wegen der schlechten UKW-Abdeckung aber nur von rund 80 Prozent der Bevölkerung empfangen werden, Deutschlandfunk Kultur sogar nur von etwa 64 Prozent. Neben allen technischen Vorteilen stelle DAB+ auch den deutlich preiswerteren Verbreitungsweg dar: "Mittelfristig könnte Deutschlandradio die technischen Kosten um 14 Millionen Euro pro Jahr senken. Und selbst wenn die Kosten für den weiteren DAB+-Ausbau und höhere Streamingkosten dagegen gerechnet werden, ergibt sich ein Sparpotenzial von 10 Millionen Euro jährlich", so Raue. Sein Ziel: "UKW so lange wie nötig, DAB+ so schnell wie möglich."

Radioeins
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Radioeins vom RBB will angesichts der zunehmenden Europaskepsis und der Zunahme national-konversativer Töne in der kommenden Woche eine "Radiobrücke" nach Polen schlagen. Vom 16. bis 19. Oktober wird der Sender täglich von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr live aus dem Goethe-Institut in Warschau senden. Wie schon bei Radioeins-Sendungen aus São Paulo, Athen und Istanbul werden auch diesmal Künstlerinnen, Journalisten und Bürgerinnen ein Stimmungsbild der Stadt zeichnen. Im Zentrum der Berichte sollen deutsch-polnische Begegnungen und die Kulturszene Warschaus stehen, heißt es. Moderiert werden die Sendungen von Sonja Koppitz und Max Spallek.

Spotify
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Der Radiosender 93,6 JAM FM und Spotify haben sich auf eine Partnerschaft verständigt. Die Kooperation beinhaltet eine wöchentliche On-Air-Chartshow, zudem ist der wöchentliche JAM-FM-Wissenspodcast "Wusstest Du?!?" neben anderen Plattformen immer donnerstags auch auf Spotify verfügbar. Unter dem Titel "Die Jamify Show" stellt JAM-FM-Moderatorin Mona ihren Hörern jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr und jeden Sonntag von 8 bis 10 Uhr die aktuellen Spotify-Neuheiten vor: unter anderem die exklusiven Spotify-Rising-Charts aus Berlin sowie internationale Spotify-Trends. Andreas Frutiger, Programm-Manager 93,6 JAM FM: "Wir freuen uns sehr über diese starke Partnerschaft. Damit bieten wir unseren Hörer einen zusätzlichen tollen Content auf ihren Lieblingsplattformen an: Spotify und 93,6 JAM FM."

ma Audio
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Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse hat die Ergebnisse der ma 2017 Audio veröffentlicht, die die Radio-Werte um Hörerzahlen für Online-Audio-Angebot ergänzt. Die weiterentwickelte Konvergenzstudie umfasst sowohl die Ergebnisse der im Sommer veröffentlichten klassischen Radio-MA als auch diverse Online-Daten, mit dem Ziel, ein besseres Gesamtbild des Marktes zu schaffen. So werden erstmals neben der Werbeträger- auch die Werbemittelkontaktchance für Online-Audio- und Konvergenz-Angebote ausgewiesen. Mit Blick auf die Hörer pro Tag liegt Antenne Bayern vorne: 4,73 Millionen Hörer machen den Sender zur Nummer eins, der Verbund Radio NRW kommt zusammen auf 6,58 Millionen Hörer, während der Konkurrent 1Live 4,13 Millionen zählt. Die Werbekombi RMS Audio Total zählt indes fast 136,6 Millionen Kontakte pro Tag, die AS&S Deutschland-Kombi bringt es auf 128,2 Millionen. Und auch Spotify wird ausgewiesen: Hier ist von 8,1 Millionen Kontakten pro Tag die Rede.

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