Sportdigital 1+ © Sportdigital
Der Pay-TV-Sender Sportdigital1+ hat die exklusiven Übertragungsrechte für den CONCACAF Champions Cup erworben. Die neue Rechtevereinbarung umfasst insgesamt 15 Live-Partien. Dazu zählen gleich zum Auftakt zwei Spiele in der ersten K.o.-Runde der Vancouver Whitecaps mit Thomas Müller gegen die CS Cartaginés am 19. und 26. Februar. "Mit dem CONCACAF Champions Cup haben wir unser umfangreiches und hochklassiges internationales Fußball-Portfolio um ein weiteres Premiumrecht erweitert", so Bendix Eisermann, Geschäftsführer von Sportdigital. "Das Turnier ist neben unseren Übertragungen der AFC Champions League Elite sowie der CONMEBOL Libertadores nun bereits der dritte Champions-League-Wettbewerb im Programm von Sportdigital1+ und damit eine sehr erfreuliche Nachricht für unsere Zuschauer und Plattformpartner." Der Wettbewerb gilt ist seit mehr als 60 Jahren als wichtigster Wettbewerb für Vereinsmannschaften in Nordamerika, Zentralamerika und der Karibik. Der Sieger qualifiziert sich automatisch für die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2029 und den FIFA-Interkontinental-Pokal 2026.

DFL © DFL
Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat ihre Übertragungsrechte für Mexiko und Zentralamerika an FOX Latin America verkauft. FOX sicherte sich die Rechte für fünf Jahre, beginnend ab der Saison 2026/27. Teil des Pakets sind neben allen Bundesliga-Spieltagen auch der Franz-Beckenbauer-Supercup und die Relegationsspiele. Die Übertragungen erfolgen in Spanisch und Englisch über diverse Sender. Zugleich soll das Angebot um eine lokale Produktion ergänzt werden. Verantwortlich dafür ist das Bundesliga Verantwortlich dafür ist das "Bundesliga Americas Studio" in Guadalajara, das vor einem Jahr eröffnet wurde und Originalinhalte, lokale Stimmen und Formate speziell für spanischsprachige Zuschauer entwickelt. "Durch die Kombination unseres Content-Studios in Guadalajara mit der großartigen Plattform von FOX spricht die Bundesliga jeden Tag direkt mit mexikanischen Fans – in ihrer Sprache, in ihrer Fußballkultur", sagte Robin Austermann, Executive Vice President Bundesliga Americas. "Im Zuge unserer verstärkten Fokussierung auf diese dynamischen Regionen im Rahmen unserer Internationalisierungsstrategie werden unsere enge Zusammenarbeit mit Relevent Sports und unsere neue Medienpartnerschaft mit FOX eine noch breitere Verbreitung und ein intensiveres Engagement gewährleisten."

Uefa © Uefa
Die Pläne für die sogenannte "Super League" sind endgültig vom Tisch, nachdem sich die UEFA mit Real Madrid auf eine "Grundsatzvereinbarung zum Wohle des europäischen Klubfußballs" verständigt hat, wie der europäische Fußball-Verband mitteilte. Man habe eine Einigung getroffen, "die den Grundsatz der sportlichen Leistung unterstreicht und den Schwerpunkt auf die langfristige Nachhaltigkeit der Klubs und die Verbesserung des Fanerlebnisses durch den Einsatz von Technologie legt", wie es heißt. Die Grundsatzvereinbarung werden auch dazu dienen, "ihre Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der Europäischen Super League beizulegen, sobald diese Grundsätze umgesetzt und in Kraft getreten sind". Zuletzt galt Real Madrid als treibende Kraft für die Etablierung einer neuen Super League, die in den vergangenen Jahren die Sportagentur A22 Sport Management unter Führung des ehemaligen RTL-Chefs Bernd Reichart vorantreiben wollte - auf absehbare Zeit ohne Erfolg, wie sich nun zeigt.

Sport in Zahlen

Super Bowl LX 2026 © NFL
Mehr als 128 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer haben vor einer Woche in den USA die Halftime-Show beim Super Bowl gesehen, die im Vorfeld durch den Auftritt des Musikers Bad Bunny bereits kontrovers diskutiert wurde. Das waren allerdings weniger als vor einem Jahr, als sogar über 133 Millionen Menschen den Auftritt von Kendrick Lamar verfolgt haben sollen. Das Minus kommt nicht überraschend, denn auch der Super Bowl selbst musste leichte Verluste hinnehmen: 124,9 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer wurden via NBC, Telemundo, NBC Sports Digital und NFL+ gezählt, rund 2,2 Prozent weniger als 2025.

Sky Sport Bundesliga © Sky
Trotz der Olympia-Konkurrenz hat Sky am Samstag die Millionen-Marke geknackt. Mit den Bundesliga-Einzelspielen brachte es der Pay-TV-Sender ab 15:30 Uhr auf 1,03 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Das war der höchste Wert seit Ende November. In der Zielgruppe überzeugte die Bundesliga bei Sky mit 12,4 Prozent Marktanteil. Schwerer tat sich das abendliche Topspiel zwischen Stuttgart und Köln, das von 480.000 Fans gesehen wurde. Hier belief sich der Zielgruppen-Marktanteil auf 4,8 Prozent - der bislang schwächste Wert eines "Topspiels" in diesem Jahr.