Sports-Update vom 9. März
Rekord-Quote für Formel 1, Dyn hilft HBL bei Technik
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Mit dem Saison-Start der Formel 1 hat Sky am frühen Sonntagmorgen fast 50 Prozent Marktanteil erzielt. Außerdem: Dyn Media und die HBL bauen ihre Zusammenarbeit aus und ntv bekommt eine neue Sportmoderatorin.
© Dyn
Dyn Media übernimmt ab Sommer die technische Weiterentwicklung des internationalen Streaming-Angebots der Handball-Bundesliga. HBL TV richtet sich an Fans in mehr als 100 Ländern, in denen die HBL keinen eigenen Medienpartner hat. Die nun vereinbarte technische Verantwortung für HBL TV sei für beide Partner "ein strategischer Meilenstein für die internationale Distribution der HBL ebenso wie für die Weiterentwicklung des Produktportfolios der Dyn Media", hieß es in einer Mitteilung. Schon heute unterstützt Dyn Media die HBL etwa beim vollständig digitalisierten Liga-Archiv und bei KI-gestützten Systemen zur automatisierten und teilautomatisierten Content-Erstellung. Durch die nun beschlossene Integration des Content-Desks von Sky sei künftig eine vollautomatisierte Übertragung von Spielen und Highlights aus der Handball-Bundesliga und 2. HBL möglich. "Mit der Weiterentwicklung unserer Plattform HBL TV gehen wir gemeinsam den nächsten Schritt, um die internationale Präsenz der HBL weiter auszubauen und technologisch zukunftssicher aufzustellen", sagte Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga. Und Andreas Heyden, CEO von Dyn Media, erklärte: "Internationale Sichtbarkeit entsteht heute nicht allein durch Rechte, sondern durch leistungsfähige technologische Infrastruktur. Mit HBL TV entwickeln wir gemeinsam mit der HBL eine skalierbare Plattform weiter, die Reichweite, Effizienz und Innovationsfähigkeit verbindet."
© RTL / Thomas Brill
Jessica Matyschok wird neue Sportmoderatorin bei ntv. Ihren ersten Einsatz hat sie bereits am Mittwoch. Als Reporterin ist die 31-Jährige bereits seit mehreren Jahren für RTL Sport tätig und berichtete unter anderem von der Frauen-Fußball-WM 2023, der Heim-EM der Männer sowie zuletzt von den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina. Auch weiterhin wird sie darüber hinaus "Complete - die Bundesligashow" bei RTL+ präsentieren. "Jessica kennt unser Haus, unsere Programme und unser Publikum seit vielen Jahren, zunächst hinter der Kamera und inzwischen immer öfter davor", sagte ntv-Chefredakteur David Whigham. "Mit ihrer Erfahrung von internationalen Turnieren, ihrem klaren journalistischen Blick und ihrer großen Begeisterung für den Sport ist sie eine ideale Ergänzung für unser Sportteam im Studio." Matyschok selbst sagte: "Die Leidenschaft für Sport nun auch im Studio einzubringen und mit den Zuschauerinnen und Zuschauern teilen zu dürfen, ist für mich ein großes Privileg. Es ist ganz einfach: Sport bringt Menschen zusammen."
© FIFA
Die FIFA erlaubt den TV-Sendern bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft die Ausstrahlung von Werbung in den neu eingeführten Trinkpausen. Diese sollen jeweils in jeder Hälfte nach etwa 22 Minuten mit einer Länge von drei Minuten erfolgen. Während dieser Zeit dürfen die Sender bis zu 130 Sekunden Werbung schalten. Die FIFA reagiert mit den Trinkpausen auf die zu erwartenden hohen Temperaturen in den USA, Kanada und Mexiko. Den Sendern und Streamern, die die Rechte an den Spielen halten, dürfte das ganz gelegen kommen. Schon bei der Klub-WM im vergangenen Jahr hatte die FIFA mit neuen Werbemöglichkeiten experimentiert - damals war es möglich, während Einwechslungen Spots zu schalten.
Sport in Zahlen
© Formel 1
Die Formel 1 ist am Sonntag bei Sky mit grandiosen Quoten in die neue Saison gestartet und hat dem Pay-TV-Sender in den frühen Morgenstunden einen Allzeit-Rekord für die Motorsport-Königsklasse beschert. Mit durchschnittlich 260.000 Zuschauerinnen und Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren erzielte der Große Preis von Australien einen fulminanten Marktanteil von 46,4 Prozent in der Zielgruppe. Zum Vergleich: Vor einem Jahr wurden knapp über 25 Prozent gemessen. Insgesamt schalteten ab 5:00 Uhr im Schnitt 390.000 Zuschauerinnen und Zuschauer ein, um das Rennen zu sehen - auch hier ging es verglichen mit dem Vorjahr nach oben. Der Gesamt-Marktanteil belief sich auf 19,6 Prozent. Starke Quoten gab's auch für die Nachberichterstattung, die von 180.000 Fans gesehen wurde und für 23,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe sorgte.
© ZDF Marke und Design
Mit Wintersport hat das ZDF am Sonntag einen Platz in den Top 10 der meistgesehenen Sendungen des Tages erreicht. Der Biathlon-Weltcup erreichte ab 16:53 Uhr mit dem Massenstart der Männer im Schnitt 2,59 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, die für einen Marktanteil von 20,5 Prozent beim Gesamtpublikum sorgten. Nur geringfügig weniger Fans schalteten zwei Stunden zuvor bei der Staffel der Frauen ein: Hier fieberten im Schnitt 2,51 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer im ZDF mit, sodass der Marktanteil bei 25,4 Prozent lag. Zuvor überzeugte auch schon die "Sportstudio"-Berichterstattung von den Paralympics: 1,43 Millionen Menschen sahen zur Mittagszeit zu und sorgten für 15,6 Prozent Marktanteil.
Rekord-Quote für Formel 1, Dyn hilft HBL bei Technik
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