YouTube und FIFA © YouTube / FIFA
Die FIFA hat mit Blick auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft eine Partnerschaft mit YouTube angekündigt. YouTube wird im Zuge dessen als sogenannte "bevorzugte Plattform" behandelt. Medienpartner können dort demnach ausführliche Zusammenfassungen, Hintergrundberichte, Shorts und Video-on-Demand-Inhalte veröffentlichen. Erstmals in der WM-Geschichte haben sie zudem die Möglichkeit, die ersten zehn Minuten jedes Spiels auf ihrem YouTube-Kanal live zu zeigen sowie eine Reihe von Spielen in voller Länge übertragen und damit ein globales Publikum ansprechen. Ihre YouTube-Inhalte können sie dabei selbst vermarkten. "Mit Premium-Inhalten der FIFA und völlig neuen Möglichkeiten für Medienpartner und Redakteure wird diese Vereinbarung die Fans weltweit wie nie zuvor begeistern", sagte FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström. Und Justin Connolly, Vizepräsident und globaler Leiter für Medien und Sport bei YouTube, erklärte: "Mit dieser Partnerschaft können wir eine neue Generation - egal ob eingefleischte Fans oder Gelegenheitszuschauer - gewinnen und gleichzeitig zeigen, dass keine andere Plattform die Welt bei Großereignissen derart in ihren Bann zieht wie YouTube."

Olympische Ringe © IOC
Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina hat es insgesamt 13.478 Medienakkreditierungen gegeben - das bedeutet einen Anstieg um 44 Prozent im Vergleich zu Peking 2022, als die Spiele allerdings auch noch in die Corona-Pandemie fielen. Insgesamt 2.537 Vertreter der Print- und Bildpresse wurden akkreditiert, die 803 Organisationen und 62 Nationale Olympische Komitees (NOK) vertraten - der Frauenanteil lag bei 24 Prozent, was gegenüber 2022 nur einem minimalem Anstieg entsprach. Die Akkreditierungen für Medienrechteinhaber und Host-Broadcaster beliefen sich nach Angaben des IOC auf insgesamt 10.941, was den "enormen Umfang der Übertragungsaktivitäten" verdeutliche, die die geografisch am weitesten verstreuten Winterspiele begleiten.

Dyn © Dyn
Dyn hat angekündigt, rund 30 ausgewählte Spiele der sogenannten "March Madness" im College Basketball zu übertragen. Die ersten Partien wurden bereits vor einigen Tagen gezeigt. Die Entscheidung um den Titel fällt beim NCAA Men’s Final Four am 4. und 6. April im Lucas Oil Stadium in Indianapolis, Indiana. Bei den Frauen zeigt Dyn ebenfalls das Final Four - hier wird der Titel in der Nacht vom 3. auf den 4. April in Phoenix, Arizona, ausgespielt; das Championship Game folgt am 5. April. Austragungsort ist das Mortgage Matchup Center. Welche weiteren Begegnungen Dyn live zeigt, wird abhängig vom Turnierverlauf kurzfristig entschieden, teilte der Sport-Streamer mit. Geplant sind darüber hinaus auch Hintergründe und Geschicthten in den Formaten "Dyn Threepeat", "Dyn Timeout" und "Dyn NCAA History".

Sport in Zahlen

Florian Schmidt-Sommerfeld © Joyn
ProSieben hat am Sonntag mit der Übertragung des Handball-Länderspiels zwischen Deutschland und Ägypten zwar für einen Einschaltimpuls gesorgt - noch sind die Quoten allerdings ausbaufähig. Die Marktanteile beider Hälften lagen in der Zielgruppe bei 7,2 und 8,0 Prozent. Insgesamt schalteten ab 15:30 Uhr zunächst 390.000 Zuschauerinnen und Zuschauer ein, ehe die zweite Hälfte von 580.000 Fans gesehen wurde. Zum Vergleich: Die Wiederholung von "Wer stiehlt mir die Show?" hatte zuvor nur 150.000 Menschen erreicht, später fielen die "Simpsons" gar auf gerade mal 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauer zurück.

Sportstudio live: Wintersport © ZDF Marke und Design
Im ZDF hat Biathlon zum Saison-Abschluss noch einmal für starke Quoten gesorgt. Als am Nachmittag der Massenstart der Herren anstand, waren 2,26 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer mit dabei, die für 23,2 Prozent Marktanteil sorgten. Noch größer war zuvor das Interesse am Massenstart der Frauen, der mit 2,44 Millionen Fans sogar auf 26,0 Prozent Marktanteil kam. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der ZDF-Marktanteil zu diesem Zeitpunkt bei 16,5 Prozent, die Männer schafften später immerhin noch 11,8 Prozent.