AFLE © AFLE
Die Spiele der neuen American Football League Europe (AFLE) werden hierzulande bei Sport1 zu sehen sein. Der Free-TV-Sender startet bereits in dieser Woche mit seinen Übertragungen: Los geht es am 23. Mai mit der Partie zwischen den Vienna Vikings und Berlin Thunder. Bereits am vergangenen Wochenende war die European Football Alliance in die neue Saison gestartet. Hintergrund ist das Aus der European League of Football, der nach der Saison 2025 ein Großteil der Teams den Rücken gekehrt hatte. Sechs bisherige Mannschaften bilden nun die EFA, vier schlossen sich der neu gegründeten AFLE an, deren Rechte nun also bei Sport1 liegen. "Die Liga verbindet Dynamik, Internationalität und einen langfristigen strategischen Ansatz - das passt sehr gut zu unserer Ausrichtung", sagte Andreas Gerhardt, Chief Content & Distribution Officer. "Wir sehen großes Potenzial im europäischen Football-Markt und freuen uns, die Entwicklung der AFLE frühzeitig als Medienpartner zu begleiten."

NFL © NFL
Netflix baut seine Partnerschaft mit der NFL aus. Zusätzlich zu den Spielen am 1. Weihnachtsfeiertag wird der Streamer künftig auch drei Spiele der Regular Season übertragen. Die Erweiterung ist Teil einer um vier Jahre bis 2029/30 verlängerten Vereinbarung mit der NFL, die nun im Rahmen der Upfronts in New York vorgestellt wurde. Konkret wird Netflix am 10. September, dem ersten Wochenende der Saison, ein Spiel zwischen den LA Rams und den San Francisco 49ers aus Australien übertragen. Es ist das erste Mal, dass die NFL in Australien Station macht. Darüber hinaus hat sich Netflix die Übertragungsrechte für ein Spiel der 18. Woche am 9. Januar gesichert hat - also dem letzten Spieltag der regulären Saison, an dem mit einiger Wahrscheinlichkeit noch um die Playoff-Plätze gespielt wird.

DAZN und NHRL © DAZN
DAZN lässt die Roboter los und hat sich die Rechte an der NHRL World Championship Pro Tour gesichert. Im Rahmen der mehrjährigen Vereinbarung überträgt der Streamingdienst ab diesem Monat die internationale Serie der National Havoc Robot League (NHRL). Bei der Pro Tour treten sogenannte Elite-Robotikteams in direkten Roboterkämpfen gegeneinander an. "Roboterkämpfe gehören zu den am schnellsten wachsenden Sportarten der Welt, und die NHRL hat das dahinterstehende Social-Media-Powerhouse aufgebaut, das jährlich Milliarden von Aufrufen generiert", sagte Kelly Biderman, CEO von Havoc Robotics. DAZN sei nun "das letzte Puzzlestück". DAZN-CEO Shay Segev erklärte: "DAZN hat es sich zur Aufgabe gemacht, aufstrebende Sportarten zu unterstützen, die Innovation, Können und leidenschaftliche Fangemeinden vereinen. Roboterkämpfe sind ein überzeugendes Beispiel dafür, wie Sport und Technologie zusammenkommen können, um neue Formen der Unterhaltung zu schaffen."

Sara Price: Chasing Dakar © WBD
Warner Bros. Discovery hat eine dreiteilige Dokuserie über die amerikanischer Motorsportlerin Sara Price angekündigt,  die bereits 17 nationale Motocross-Meisterschaften gewonnen hat und sich nun mit dem Defender Rally-Team der berühmten Rallye Dakar stellt. Eurosport 1 zeigt "Sara Price: Chasing Dakar" ab dem 8. Juni an drei Abenden in Folge: Die ersten beiden Episoden laufen um 21:30 Uhr, die dritte sogar bereits um 20:15 Uhr. Darüber hinaus ist die Dokuserie auch auf den Streaming-Plattformen HBO Max und Discovery+ verfügbar. Versprochen wird ein "exklusive Zugang hinter die Kulissen eines außergewöhnlichen Motorsportprojekts".

Sport in Zahlen

Doppelpass © Sport1
Einen Tag nach dem letzten Bundesliga-Spieltag hat der "Doppelpass" noch einmal fast eine halbe Million Menschen bei Sport1 erreicht. Konkret schalteten ab 11:00 Uhr im Schnitt 480.000 Zuschauerinnen und Zuschauer ein, die einem starken Marktanteil von 6,0 Prozent beim Gesamtpublikum entsprachen. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es für 5,6 Prozent, bei den 14- bis 59-Jährigen wurden 5,7 Prozent erzielt. Damit war der Fußball-Talk einmal mehr die mit Abstand meistgesehene Sport1-Sendung der Woche. Ordentliche Quoten gab's später aber auch für die Frauen-Bundesliga: Beim Spiel zwischen Hamburg und den Bayern waren immerhin 160.000 Fans mit dabei. Sowohl beim Gesamtpublikum als auch in der klassischen Zielgruppe lag der Marktanteil bei 1,6 Prozent und damit deutlich über dem Senderschnitt.

Bayerischer Rundfunk © BR
Die Meisterfeier des FC Bayern München war am Sonntagmittag im BR Fernsehen zu sehen und hat bundesweit 190.000 Zuschauerinnen und Zuschauer vor den Fernseher gelockt. Beim Gesamtpublikum belief sich der Marktanteil auf 2,2 Prozent, während bei den 14- bis 49-Jährigen noch 1,3 Prozent erzielt wurden. An die Quoten des "Sonntags-Stammtischs", der am Vormittag von 270.000 Menschen im BR gesehen wurde, kam die Live-Übertragung aber nicht heran - zumindest mit Blick aufs Gesamtpublikum. Derweil sorgte die Meisterfeier auch bei Sky Sport News für einen erkennbaren Einschaltimpuls: Immerhin 0,6 Prozent Marktanteil erreichte der Sportnachrichtensender ab 12:57 Uhr in der Zielgruppe, insgesamt blieb das Interesse mit 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauern hier jedoch überschaubar.