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Sports-Update vom 13. April

Sport1 setzt auf WhatsApp, Bauer zurück bei Eurosport

 

Von diesem Montag an experimentiert Sport1 mit Sport-News bei WhatsApp. Außerdem: Nach mehreren Jahren bei Sky Sport News HD ist Gernot Bauer ab sofort wieder für Eurosport tätig. Die Formel 1 bescherte RTL indes gute Quoten.

von Alexander Krei
13.04.2015 - 10:40 Uhr

Sport1
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Sport1 entdeckt WhatsApp für sich: Wie der Sportsender gegenüber dem Medienmagazin DWDL.de erklärte, ist am Montag ein neuer Dienst an den Start gegangen, der die Nutzer via WhatsApp mit Sportinformationen versorgt. Diese müssen auf ihrem Smartphone die entsprechende Nummer (0171-868 74 66) speichern und an diese eine Nachricht mit dem Inhalt "Start" schicken. Um den Service wieder abzubestellen, genügt es, die Nummer aus dem Handy zu löschen. Zunächst gibt es eine Probephase, die bis zum Finale der Champions League im Juni läuft. Danach haben die User die Möglichkeit, ihr Feedback abzugeben.

Gernot Bauer
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Gernot Bauer kehrt zurück zu Eurosport: Der 38-Jährige ist ab sofort als stellvertretender Chefredakteur und Head of Motorsport für den Sender tätig. Er soll in dieser Funktion nicht zuletzt um die Produktion der MotoGP-Übertragungen kümmern. Von 1999 an arbeitete er schon einmal für Eurosport - damals war er mit dem Aufbau der deutschen Website betraut und leitete später die in München ansässige Online-Redaktion, ehe er als Sport-Produzent und Reporter in die internationale Eurosport TV-Redaktion wechselte. 2011 ging Gernot Bauer schließlich als Chefreporter zum damals neuen Sportnachrichtensender Sky Sport News HD in München.

Sportdigital
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Sportdigital hat in den vergangenen Wochen seit virtuelles Studios technisch neu aufgesetzt. Durch den Einsatz verschiedener Kameras, Perspektiven und Moderatoren-Positionen bietet es nach Angaben des Fußballsenders fortan mehr Möglichkeiten bei der redaktionellen Gestaltung von Vor- und Nachläufen sowie in den Halbzeitübertragungen. Geschäftsführer Gisbert Wundram: "Unsere Zuschauer erwarten von Sportdigital ein Fußballerlebnis mit technisch erstklassigen Übertragungen. Wir arbeiten kontinuierlich am Ausbau unserer Programmqualität. Durch die technische Weiterentwicklung unseres neuen virtuellen Studios tragen wir dem Wunsch unserer Fans nach internationalem Spitzenfußball in ganz besonderem Maße Rechnung."

Sky Go
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In den vergangenen Jahren ist es Sky gelungen, die im Vermarktungsbereich ein kräftiges Wachstum hinzulegen. Durch eine separate Online-Vermarktung soll dieser Weg nun fortgesetzt werden. "Wir planen die separate Sky-Go-Vermarktung über Ad Insertion ab der Rückrunde der Saison 2015/16", sagte Martin Michel, Geschäftsführer des Vermarkters Sky Media Network einem Bericht des Branchendienstes "Sponsors" zufolge. Bis es soweit ist, muss Sky nun allerdings erst mal einen technisch einwandfreien Dienstleister finden und die potenziellen Werbekunden überzeugen. Bislang sorgt die Vermarktung von Sky Go für eher uberschaubare Einnahmen. Dabei wird der Dienst durchaus genutzt: So verzeichnete das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund erst kürzlich laut "Sponsors" mit 269.000 Unique Views einen neuen Rekord.

Sport in Zahlen

Bundesliga
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Sky blickt auf ein erfolgreiches Bundesliga-Wochenende zurück. Mit den Einzelspielen und der Konferenz verzeichnete der Bezahlsender am Samstagnachmittag einen hervorragenden Marktanteil von 15,7 Prozent in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Das war der beste Wert seit immerhin vier Wochen - und auch bei den 14- bis 59-Jährigen fiel der Marktanteil mit 14,3 Prozent überzeugend aus. Insgesamt schalteten im Schnitt 1,34 Millionen Zuschauer ein. Das Abendspiel zwischen dem HSV und Wolfsburg kam später noch auf 810.000 Zuschauer. Sehr erfolgreich lief es zudem am Sonntag für das torreiche Spiel zwischen Stuttgart und Bremen, das noch 760.000 Fans sehen wollten. Hier verzeichnete der Pay-TV-Sender einen stolzen Marktanteil von 6,1 Prozent beim jungen Publikum.

Formel 1
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Aufatmen bei RTL: Der spannende Saison-Start der Formel 1 hat neue Hiobsbotschaften erst mal verhindert. Mit 3,82 Millionen Zuschauern verzeichnete der Große Preis von China am Sonntag ein ähnlich großes Publikum wie vor einem Jahr - und das, obwohl das Rennen diesmal sogar schon um 8 Uhr begann und damit eine Stunde früher als damals. Der Marktanteil kletterte dadurch auf 42,5 Prozent und fiel auch bei den 14- bis 49-Jährigen mit 37,9 Prozent überzeugend aus. Sky konnte die Reichweite im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht steigern und verzeichnete mit der Live-Übertragung am Sonntag im Schnitt 310.000 Zuschauer. Hier belief sich der Marktanteil beim jungen Publikum auf gute 3,3 Prozent.

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