Amazon Prime Video© Amazon
Til Schweiger wird einen Dokumentarfilm über den ehemaligen deutschen Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger drehen, zu sehen gibt es diesen noch in diesem Jahr bei Amazon Prime Video. Produktionsfirma des Films ist Schweigers Barefoot Films. Prime Video verspricht "nie dagewesene Einblicke in das Leben des Menschen abseits des Grüns". Inhaltlich geht’s um Schweinsteigers Werdegang von den Anfängen bis zum heutigen Tag. Es kommen Experten und Wegbegleiter wie Gerhard Delling, Uli Hoeneß, Oliver Kahn und Karl-Heinz Rummenigge zu Wort. "Mit diesem Dokumentarfilm trifft großes Kino auf großen Fußball, exklusiv auf Prime Video", sagt Christoph Schneider, Geschäftsführer Prime Video Deutschland. "Prime-Mitglieder dürfen sich auf ein Filmerlebnis mit dem Gütesiegel Til Schweiger freuen, das ihnen nie dagewesene Einblicke in Bastian Schweinsteigers Leben auf und neben dem Platz bringt." Til Schweiger selbst sagt zu dem Film: "Bastian ist für mich einer der größten deutschen Fußballer, die es je gegeben hat, und dazu ein ganz besonders toller Mensch! Schweinsteiger bedeutet für mich Emotion pur. Normalerweise muss ich zu sowas erst einmal in ein Drehbuch schreiben. Bei Basti ist das einfach. Über ihn muss ein Film gedreht werden!" Schweinsteiger bezeichnet Schweiger als "besten deutschen Filmemacher". 


Sportjournalist Hajo Seppelt© WDR/Herby Sachs
Der investigative Sportjournalist Hajo Seppelt hat der "SZ" ein Interview gegeben und darin auch die eigene Branche kritisiert. "Auffällig ist, dass es manchmal auch in der eigenen Branche nicht goutiert wurde - da wo das Fantum beim einen oder anderen, gerade etwa im Fußball-Journalismus, extrem ausgeprägt ist", so Seppelt, als er über die Anerkennung der eigenen Arbeit spricht. Er finde, im Begriff Sportjournalismus solle die Betonung auf Journalismus liegen. In den letzten Jahren hätten aber gerade investigative Journalisten weltweit dazu beigetragen, dass das Publikum ein "differenziertes Bild vom Spitzensport" erhält. Den organisierten Sport bezeichnet er als "anachronistisch aufgestellt". Seppelt: "Er wird teils aus öffentlichen Kassen subventioniert, pocht aber immer auf seine Autonomie und lässt sich ungern in die Karten schauen. Es sind mitunter feudale Strukturen." Als Beispiel nennt der Journalist das IOC, "wo ja nach wie vor ein großer Teil der Mitglieder ernannt wird wie damals am Hofe". 

NHL© NHL
Sport1 will die amerikanische Eishockey-Liga NHL im eigenen Programm institutionalisieren und sie künftig wöchentlich am Sonntagabend zeigen. Bislang waren NHL-Spiele nicht regelmäßig beim Sportsender zu sehen, das soll ich nun ändern. Das erste Spiel (Winnipeg Jets vs. Nashville Predators) lief bereits am vergangenen Wochenende um 20 Uhr, war aber ein Quoten-Flop. Nur 50.000 Menschen sahen zu. Der Marktanteil in der Zielgruppe lag bei 0,2 Prozent. Als danach Minnesota Wild gegen Vancouver Canucks antrat, sahen ebenfalls nur 50.000 Menschen zu. 0,2 Prozent wurden hier gemessen. Die Sendezeiten in den nächsten Wochen werden übrigens schwanken, so geht es nicht immer um 20 Uhr los. Am 2. Februar wird man ab 20:45 Uhr übertragen, eine Woche später geht’s um 21 Uhr los. 

Sport1© Sport1
Darüber hinaus hat Sport1 nun die neue Position des Chefreporter West geschaffen und dafür Patrick Berger an Bord geholt. Der soll als solcher die multimediale Vor-Ort-Berichterstattung aus Deutschlands größter Fußballregion in den digitalen Kanälen des Sportsenders verantworten. Zuvor arbeitete Berger bei der DuMont Mediengruppe und berichtete für "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" unter anderem über Hertha BSC und den 1. FC Union Berlin. Matthias Becker, Stellvertretender Chefredakteur Digital von Sport1, sagt: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Patrick Berger einen jungen, aber dennoch erfahrenen Reporter für diese spannende und anspruchsvolle Aufgabe gewinnen konnten. Er komplettiert unser hochkarätig besetztes Reporterteam um Chefreporter Florian Plettenberg und wird aufgrund seiner multimedialen Ausbildung, Denk- und Arbeitsweise für alle Sport1-Plattformen hervorragende Arbeit leisten."

Sport in Zahlen

ProSieben© ProSieben
ProSieben hat mit den NFL-Playoffs auch am Sonntag richtig gute Quoten erzielt. So blieb die Vorberichterstattung auf das Spiel zwischen den Houston Texans und den Kansas City Chiefs zwar noch bei 6,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hängen, doch schon das erste Quarter steigerte sich in der Primetime auf 8,8 Prozent. Danach ging es kontinuierlich bergauf, das vierte Quarter erreichte schließlich 15,0 Prozent. Das anschließende Spiel zwischen den Seattle Seahawks und den Green Bay Packers kam in der Spitze auf 17,8 Prozent. Bereits am Samstag hatte ProSieben mit den NFL-Playoffs gute Quoten eingefahren (DWDL.de berichtete). 

Das Erste© ARD
Dass Das Erste am Sonntag mit einem Tagesmarktanteil in Höhe von 17,0 Prozent dominiert hat, ist nicht nur auf den starken "Tatort" in der Primetime zurückzuführen. Auch etliche Wintersport-Übertragungen liefen fantastisch. So erreichten schon die Nordischen Kombinierer um 9:30 Uhr in der Früh bei 13,1 Prozent Marktanteil. Der Ski-Weltcup erzielte danach sogar 16,0 Prozent, 1,72 Millionen Menschen sahen zu. Die Biathleten waren, wie bereits hier erwähnt, die größten Sport-Zugpferde für den Sender am Sonntag. Aber auch der Viererbob-Weltcup erreichte starke 22,1 Prozent Marktanteil und die Skispringer kamen am späten Nachmittag bei 3,89 Millionen Zuschauern noch auf 19,3 Prozent. Zwischen 11:50 und 15:50 Uhr lag Das Erste zudem auch beim jungen Publikum bei zweistelligen Marktanteilen. Die Skispringer lagen mit 9,9 Prozent knapp unter der Marke von zehn Prozent. 

Handball-EM 2020© EHF
Während Das Erste und das ZDF mit der Handball-EM bislang starke Quoten eingefahren haben, verlief der Start des Turniers bei Eurosport alles andere als nach Plan. In der vergangenen Woche übertrug der Sender das Spiel zwischen Spanien und Lettland zur besten Sendezeit, erreichte damit aber nur 140.000 Zuschauer. Insgesamt waren damit nur 0,5 Prozent Marktanteil drin, in der Zielgruppe wurden sogar nur 0,1 Prozent gemessen. Die Daten zu den weiteren Eurosport-Übertragungen liegen derzeit noch nicht vor. 

Was noch zu sagen wäre...