Foto: Photocase/derfabseDie Fußball-Bundesliga soll nach derzeitigen Planungen am 18. September in die neue Saison starten. Nach dem 13. Spieltag beider Ligen, der vom 18. bis 21. Dezember stattfinden soll, pausiert der Spielbetrieb und wird am ersten Januar-Wochenende wieder aufgenommen - die Winterpause fällt diesmal also denkbar kurz aus. Ein neuer Rahmenterminkalender war notwendig geworden, da der Spielbetrieb der gerade zu Ende gegangenen Saison wegen der Corona-bedingten zwischenzeitlichen Aussetzung länger als ursprünglich geplant angedauert hat. Fest steht inzwischen auch, dass die erste Runde des DFB-Pokals ab dem 11. September gespielt werden soll. Das Pokalfinale soll diesmal am Donnerstag, 13. Mai 2021 - also an Christi Himmelfahrt -  im Berliner Olympiastadion ausgetragen werden und damit ausnahmsweise nicht wie gewohnt nach Abschluss der Ligawettbewerbe. Dadurch geht der DFB auch eine Kollision mit dem Eurovision Song Contest aus dem Weg, dessen Finale im kommenden Jahr am 22. Mai über die Bühne gehen soll.


RTL-Fußballstrand© TVNOW / KölnKongress
Acht Jahre nachdem das ZDF mit seinem "Fußballstrand" auf Usedom reichlich Häme auf sich zog, setzt nun auch RTL bei der Europa League auf Beach-Atmosphäre. Anstelle eines Fernsehstudios setzt der Kölner Sender im August auf den am Rhein gelegenen "Cologne Beach Club km 689" mit freiem Blick auf den Kölner Dom. RTL verspricht "Berichterstattung mit Sommer-Feeling und echtem Showcharakter" mit Gästen, Live-Musik sowie LED-Leinwänden für geladene Zuschauer und ein Footvolley-Feld mit den besten Spielern Deutschlands. Die Moderation übernimmt Laura Wontorra, Experte ist Roman Weidenfeller. Kommentiert werden die Spiele von Marco Hagemann und Steffen Freund. Die Europa League wird in diesem Jahr in Form eines Blitzturniers mit Partien in Düsseldorf, Duisburg, Gelsenkirchen und dem Endspiel in Köln über die Bühne gehen. Der Kölner Sender zeigt nach der Übertragung des Achtelfinal-Rückspiels zwischen dem FC Basel und Eintracht Frankfurt am 6. August jeweils eine Partie pro Spielrunde. 

Penny DEL© DEL
Erst mal zu Penny: Dieser Slogan trifft ab sofort auch auf die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) zu. Diese hat nämlich erstmals einen Titelsponsor gewinnen können und geht durch die Kooperation mit dem Discounter fortan als Penny DEL an den Start. Der Vertrag läuft bis Ende der Saison 2023/24. Über die finanzielle Höhe des Engagements haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart. "Dass wir gerade in dieser schwierigen Zeit mit Penny erstmalig einen Titelsponsor gefunden haben, ist einzigartig", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. "Ich möchte mich bei den Verantwortlichen von Penny für die zu jeder Zeit fairen sowie konstruktiven Gespräche bedanken. Wir freuen uns auf die Partnerschaft in den nächsten Jahren. Für das gesamte deutsche Eishockey ist es zudem das Zeichen, dass unsere dynamische Sportart sowie der tolle Zuspruch und die Treue der Fans für die Marke Penny ausschlaggebend war."

Champions League, Europa League© UEFA
Die TV-Rechte an der Champions League wechseln in der Schweiz den Besitzer. Die öffentlich-rechtliche SRG wird in Zukunft keine Live-Spiele mehr übertragen, stattdessen hat sich die Privatsender-Gruppe CH Media eine Sublizenz gesichert. Das ist das Ergebnis von Verhandlungen mit der CT Cinetrade AG, zu der der Pay-TV-Anbieter Telecub gehört. Die Rede ist von 23 Spielen der Champions League, Europa League und der neu geschaffenen Europa Conference League, die ab der Saison 2021/22 jährlich auf den nationalen Free-TV-Sendern 3+ und TV24 zu sehen sein werden. Teleclub wird weiterhin sämtliche Spiele aller europäischen Klubwettbewerbe übertragen. "Natürlich hätten SRF, RTS und RSI dem Schweizer Publikum die Livespiele der Uefa-Klubwettbewerbe auch über die Saison 2020/21 hinaus gerne weiterhin präsentiert", sagte Roland Mägerle, Leiter Business Unit Sport SRG und SRF Sport. "Es ist aber leider Fakt, dass nun auch im Schweizer Markt unverhältnismäßig hohe Geldbeträge für den internationalen Klubfussball geboten werden." Ein Spiel, das die SRG nicht mitspielen will. "Diese enormen Summen können und wollen wir nicht bezahlen."

Sport in Zahlen

Formel 1 bei RTL© imago images / DeFodi
Fast eine Million Zuschauer weniger haben am Sonntag die Formel 1 gesehen - womöglich auch bedingt durch das frühe Aus von Sebastian Vettel. Im Schnitt zählte RTL beim Großen Preis der Steiermark 3,52 Millionen Zuschauer, die einem dennoch starken Marktanteil von 26,2 Prozent entsprachen. In der Zielgruppe lief es mit 26,3 Prozent ähnlich gut - trotz der großen Reichweiten-Verluste ging der Marktanteil im Vergleich zur Vorwoche damit nur um etwa einen Prozentpunkt zurück. Beachtlich: Sky konnte die Reichweite halten und lockte im Schnitt 580.000 Zuschauer vor den Fernseher. In der Zielgruppe zog der Marktanteil sogar um über zwei Prozentpunkte auf 8,4 Prozent an. Für den Pay-TV-Sender war das einer der höchsten Formel-1-Werte überhaupt.

Sport1© Sport1
Am Wochenende setzte Sport1 auf Pferde: Mit dem Deutschen Derby im Galopprennsport verzeichnete der Sender überzeugende Quoten. Im Schnitt 60.000 Zuschauer waren am Samstag dabei, einen Tag später wurden 70.000 Zuschauer gezählt. Der Spitzenwert lag bei 120.000 Zuschauern. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lagen die Marktanteile bei 1,9 Prozent beziehungsweise - gegen die Formel 1 - bei 1,1 Prozent und damit über dem Sport1-Schnitt. Insbesondere in der Kernzielgruppe der 14- bis 49-jährigen Männer kam die Live-Übertragung aus Hamburg gut an: Dort lief es am Samstag nach Angaben des Senders mit 3,3 Prozent Marktanteil sehr überzeugend. Ähnliche Quoten wird man sich bei Sport1 auch am kommenden Samstag erhoffen, wenn die Live-Übertragung des Renntags aus Köln auf dem Programm steht.

Was noch zu sagen wäre...