Thomas Fuhrmann © ZDF/Thomas Kierok
Trotz erster Absagen und Verschiebungen in Folge der Corona-Pandemie wollen ARD und ZDF am Umfang ihrer erfolgreichen Wintersport-Übertragungen festhalten. "Im Moment gilt: Die Summe der Übertragungen wird gleich bleiben", sagte ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann der Nachrichtenagentur dpa. Die Rede ist von rund 500 Stunden Live-Berichterstattung. Durch Corona habe es bei der Planung und Organisation "massive Veränderungen" gegeben, so Fuhrmann. "Die Bedingungen ändern sich sehr kurzfristig." Deshalb stellten sich jetzt viele Fragen: "Findet der Wettkampf überhaupt statt? Kommen wir dahin? Welche Quarantäne-Regeln gelten? Welches Risiko ist vertretbar, was ist erlaubt?“

Logo: Astra © Astra
Sport1 und der Satellitenbetreiber SES Astra sowie dessen Tochterunternehmen HD Plus haben eine neue Vereinbarung zur Verbreitung des Free-TV-Senders getroffen. Dadurch sichert sich Sport1 langfristig Transponderkapazitäten über den Satelliten Astra 19,2° Ost. "Mit der erfolgreichen Vertragsverlängerung mit ASTRA Deutschland stellen wir sicher, dass unsere Zuschauer via Satellit weiterhin die volle Bandbreite des Spitzensports genießen können - mit zahlreichen Live-Highlights, Talkformaten und Magazinen", so Andreas Gerhardt, Director Distribution/Regulierung bei Sport1. Und Astra-Deutschland-Chef Christoph Mühleib sagt: "Wir können zwar nicht dafür sorgen, dass man als Zuschauer im Stadion sitzen kann. Aber wir sind schon sehr stolz darauf, dass die sportlichen Highlights auch künftig über Astra 19,2° immer in bester Qualität zu empfangen sind."

Flutlicht an © Sport1
Unter dem Titel "Flutlicht an. Im Gespräch mit der Wortpiratin" hat Sport1 einen neuen Podcast mit der Journalistin und Autorin Mara Pfeiffer gestartet. Darin sollen Menschen in den Mittelpunkt gestellt werden, die im Fußballgeschäft oft zu wenig im Rampenlicht stehen. Gast der ersten Ausgabe ist Stefanie Fiebrig, die die Plattform "Textilvergehen" rund um den 1. FC Union Berlin gegründet hat. Die nächste Folge erscheint bereits an diesem Mittwoch, danach gibt es die neuen Ausgaben im Zwei-Wochen-Takt. Pit Gottschalk, Chief Content Officer und Mitglied der Geschäftsleitung sowie Chefredakteur bei Sport1: "Wir möchten Menschen in den Mittelpunkt stellen, die im Fußballbusiness normalerweise kaum gehört werden oder eher im Hintergrund agieren. Die Podcast-Hörer erwarten spannende, emotionale und ungewöhnliche Geschichten, die Mara Pfeiffer ihren Gästen in intensiven und persönlichen Gesprächen entlocken wird."

Sport in Zahlen

Formel 1 © Formel 1
Formel-1-Fans mussten am Sonntag schon um kurz nach 11 Uhr einschalten, um den Großen Preis der Türkei sehen zu können. Der Quote hat es nicht geschadet: Mit 3,55 Millionen Zuschauern fiel die RTL-Reichweite ähnlich hoch aus wie vor zwei Wochen, der Marktanteil des Kölner Senders lag bei 24,7 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen entschieden sich 980.000 Zuschauer für die Live-Übertragung bei RTL, sodass der Marktanteil hier mit 22,4 Prozent so hoch ausfiel wie seit Mitte September nicht mehr. Erfolgreich war auch Sky wieder unterwegs: Dort sahen weitere 410.000 Zuschauer, wie Lewis Hamilton zum siebten Weltmeister-Titel fuhr. Beim Gesamtpublikum war ein Marktanteil von 2,9 Prozent, in der Zielgruppe wurden sogar 5,5 Prozent gemessen.

Sportschau © ARD
Die Sonntags-"Sportschau" im Ersten kommt weiterhin nicht in Fahrt. In dieser Woche schalteten um 18:30 Uhr im Schnitt nur 1,67 Millionen Zuschauer ein, die einem dürftigen Marktanteil von 5,9 Prozent entsprachen. Den "Bericht aus Berlin" wollten zuvor noch mehr als zwei Millionen sehen. Schwach lief es auch bei den 14- bis 49-Jährigen, wo die "Sportschau" nicht über 3,2 Prozent Marktanteil hinauskam. Aber auch die "ZDF-Sportreportage" war zuvor kein großer Erfolg - mit 1,97 Millionen Zuschauern sowie 8,9 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum entschied sie das Fernduell mit der ARD jedoch klar für sich. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren 5,3 Prozent drin.

Was noch zu sagen wäre...