DAZN © DAZN
Personelle Veränderungen bei DAZN: Shay Segev wird neuer Co-CEO von DAZN und teilt sich den Job künftig mit James Rushton, der im Sommer zur DAZN zurückgekehrt war (DWDL.de berichtete). Segev wird in den nächsten Monaten zum Unternehmen dazustoßen, aktuell ist er noch für Entain tätig, ein Sportwetten- und Glücksspielunternehmen. "Dies ist ein wichtiger Moment für die DAZN Group, da wir unser Führungsteam vertiefen und die Organisation auf die nächste Wachstumsphase vorbereiten", sagte John Skipper, Executive Chairman der DAZN Group. "James hat eine enorme Führungsrolle gezeigt, unglaubliche Herausforderungen gemeistert und hervorragende Ergebnisse erzielt, die uns zu einem stärkeren und fokussierteren Unternehmen gemacht haben. Mit Shay erweitern wir das Team um Tiefe und neues Fachwissen. Er gilt als eine der führenden Figuren im Bereich Online-Spiele und bringt umfassende Technologie- und Betriebserfahrung in die Rolle sowie eine beeindruckende Erfolgsbilanz in der digitalen Transformation ein."


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Nachdem die Rechte an der Bundesliga und Champions League vergeben wurden, steht jetzt die Nationalmannschaft bevor: In den kommenden Monaten können die TV-Sender ihre Angebote bei der Agentur CAA Eleven abgeben, die sich um die Vermarktung der UEFA-Pakete kümmert. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, geht es um so viele deutsche Länderspiele wie nie zuvor. Zum Verkauf stehen etwa die Qualifikationsspiele für die Europameisterschaften 2024 und 2028 sowie für die Weltmeisterschaft 2026, aber auch drei Spielzeiten der Nations League sowie Freundschaftsspiele. Aktuell teilen sich ARD, ZDF und RTL die Rechte an den Wettbewerben. Das Interesse des Publikums an der Nationalelf war zuletzt rückläufig - mit weniger als sechs Millionen Zuschauern markierte die Begegnung gegen Tschechien bei RTL jüngst einen neuen Tiefstwert.

Pascal Hens © Eurosport / Nadine Rupp
Pascal Hens wird bei der kommenden Handball-Weltmeisterschaft sowie bei den Olympischen Spielen in Tokio für Eurosport als Experte tätig sein. Bereits ab Donnerstag wird der frühere Handball-Weltmeister gemeinsam mit Kommentator Uwe Semrau die Live-Spiele der WM in Ägypten als Co-Kommentator begleiten. Insgesamt überträgt Eurosport bis zu 15 Partien ohne deutsche Beteiligung live im Free-TV. "Die Eurosport-Premiere beim EHF Final4 hat richtig Spaß gemacht und ich freue mich sehr, auch die beiden großen internationalen Highlights unseres Sports 2021 für den Sender intensiv begleiten und analysieren zu dürfen", so Hens. Gernot Bauer, Head of Sports bei Eurosport: "Bereits beim Final4 hat ‚Pommes‘ mit seiner authentischen, direkten und emotionalen Art überzeugt und die Zuschauer begeistert. Er brennt für Handball, ist mit Herzblut und vollem Engagement dabei."

Sport in Zahlen

Sportschau © ARD
Wenige Tage vor Beginn der Handball-WM war am Sonntag schon mal ein Testspiel der deutschen Nationalmannschaft im Ersten zu sehen. Das ganz große Handball-Fieber ist allerdings noch nicht ausgebrochen: 2,13 Millionen Zuschauer sahen ab kurz nach 18 Uhr zu, die nur für einen Marktanteil von 7,6 Prozent beim Gesamtpublikum sorgten. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren 5,6 Prozent drin. Deutlich gefragter war der Wintersport im ZDF, allen voran Biathlon. 4,48 Millionen Zuschauer verfolgten die Mixed-Staffel am späten Vormittag, sodass der Marktanteil auf 29,5 Prozent anzog. Bei der Single-Mixed-Staffel waren 4,84 Millionen Zuschauer dabei, die 28,2 Prozent entsprachen. Auch Skispringen punktete später noch: Hier sorgten 4,48 Millionen Zuschauer für 19,9 Prozent Marktanteil.

NFL © NFL
Das Wochenende stand bei ProSieben ganz im Zeichen der NFL. Nachdem der Sender schon am Samstag zu später Stunde starke Quoten verzeichnete, lief es am Sonntag ähnlich: Während die erste Partie der Wild Card Round ab 19 Uhr mit Marktanteilen zwischen 8,1 und 8,9 Prozent in der Zielgruppe noch verhalten lief, steigerte sich das zweite Spiel des Abends zwischen den New Orleans Saints und den Chicago Bears auf bis zu 15,7 Prozent. Die meisten Fans waren im dritten Quarter der Partie zwischen Ravens und Titans dabei - hier wurden ab 20:34 Uhr im Schnitt 1,17 Millionen Zuschauer gezählt. Aber auch nach Mitternacht waren noch über eine halbe Million Zuschauer wach.

Was noch zu sagen wäre...

"Das ist einfach ein zusätzliches Stück Sicherheit."
 DHB-Kapitän Uwe Gensheimer in der ARD-"Sportschau" zur Entscheidung, die Handball-WM doch ohne Zuschauer auszutragen