© Screenshot BBC
UK-Update vom 3. Juli

Lineker bestbezahlter BBC-Star, aus Home wird HGTV

 

Die BBC hat erneut eine Liste mit seinen bestbezahlten Moderatoren und Experten veröffentlicht, Top-Verdiener bleibt Gary Lineker. Außerdem: Discovery holt nun auch die Marke HGTV nach Großbritannien und Boris Johnson will weiterhin kein TV-Duell bei Sky News.

von Timo Niemeier
03.07.2019 - 11:52 Uhr

Gary Lineker© BBC
Ex-Fußballprofi Gary Lineker (Foto) ist und bleibt der bestbezahlte BBC-Star, das hat das Unternehmen nun in seinem Annual Report bekanntgegeben. Gleichzeitig haben die Frauen in dem jährlichen Gehaltsranking aufgeholt. Im vergangenen Jahr gab es 75 Menschen, die beim Sender mehr als 150.000 Pfund verdient haben, ein Jahr zuvor waren es noch 64. Von diesen 75 sind 60 Prozent männlich, in 2017 waren es 65 Prozent. Insgesamt gab die BBC rund 159 Millionen Pfund für die verschiedenen Experten und Moderatoren aus, Lineker erhielt 1,75 Millionen. Dahinter folgen Chris Evans (1,2 Mio) und Graham Norton (610.000 Pfund). Die zwei bestbezahlten Frauen sind die neue Moderatorin der "Radio 2 Breakfast Show", Zoe Ball, sowie Moderatorin Claudia Winkleman. Beide verdienen jährlich 370.000 Pfund. 

 

HGTV© HGTV
Gerade erst haben Discovery und BBC Studios die verschiedenen UKTV-Sender unter sich aufgeteilt, da hat Discovery nun schon eine wichtige Änderung bekanntgegeben. So wandelt man den übernommenen Kanal Home in HGTV um. Mit diesem Sender ist man schon seit vielen Jahren in den USA erfolgreich im Markt, auch in Deutschland startete HGTV gerade erst. Nun soll die Marke auch in Großbritannien etabliert werden. Wann genau der Relaunch erfolgt, ist noch unklar. 

Sky News© Sky
Boris Johnson weigert sich weiterhin, an einem TV-Duell mit seinem Kontrahenten Jeremy Hunt bei Sky News teilzunehmen. Der Sender sagte zuletzt ein eigentlich geplantes Duell ab, weil Johnson nicht kommen wollte. Auch einen weiteren Termin nahm Johnson nicht war. Sky News hat daher nun entschieden, Hunt einzeln zu interviewen. Das Live-Gespräch fand bereits am Montag statt. Sky News hat mitgeteilt, dass man ein entsprechendes Interview auch gerne noch mit Johnson führen würde. Außerdem stünde man weiter für ein direktes Aufeinandertreffen der beiden konservativen Politiker bereit.  

Speed Freaks© ITV
ITV hat unter dem Titel "Speed Freaks" eine neue Autoshow angekündigt, die demnächst beim kleinen Sender ITV4 laufen soll. In den sechs einstündigen und von Keshet Productions produzierten Folgen geht es um Entrepreneur Zef Eisenberg, der vor einer großen Herausforderung steht. Er will den britischen Geschwindigkeitsrekord mit einem Auto brechen, das er selbst konstruiert. Executive Producer David Williams von Keshet sagt, die Sendung spreche jeden an, der sich für Autos, Motorsport und Technik interessiere. "Das Bedürfnis von Zef nach Geschwindigkeit und der Wunsch, den Geschwindigkeitsrekord zu brechen, ist ansteckend."

CBBC© BBC
Die BBC verfilmt die Mädchenbuchserie "Malory Towers" (deutsch: "Dolly") von Enid Blyton und macht daraus eine mehrteilige Serie. Die insgesamt dreizehn halbstündigen Folgen sollen beim BBC-Kindersender CBBC zu sehen sein, für die Produktion hat sich das Unternehmen mit dem kanadischen Family Channel zusammengetan. Die Serie spielt in den 40er Jahren und es geht um die 12-jährige Darrell Rivers, die ihr Zuhause verlässt, um ein Internat für Mädchen zu besuchen. 

Frauen Fußball-WM 2019© Fifa
Die Frauen-Fußball-WM hat der BBC in den vergangenen Tagen hervorragende Quoten beschert. Der Sieg der Engländerinnen gegen Norwegen erreichte bis zu 7,6 Millionen Menschen, das war das meistgesehene Frauen-Fußball-Spiel aller Zeiten in Großbritannien. Doch dieser Rekord hielt nicht sehr lange, denn das Spiel zwischen England und den USA hatte an diesem Montag noch mehr Zuschauer. 11,7 Millionen Menschen sahen in der Spitze, wie das englische Team in einem dramatischen Spiel verlor, der Marktanteil lag da bei etwas mehr als 50 Prozent. Gleichzeitig war das Match damit auch das meistgesehene Programm im britischen Fernsehen in 2019. Nicht einmal das Champions-Leage-Finale zwischen Liverpool und Tottenham hatte mehr Zuschauer, das sahen 11,3 Millionen Menschen. Im Schnitt kam das Aus der Engländerinnen auf 8,82 Millionen Zuschauer und 43 Prozent Marktanteil. 

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