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US-Update vom 15. Dezember

Mehr "Mr. Robot", "Big Little Lies" - und "Prison Break"?

 

"Mr. Robot" erhält ebenso eine weitere Staffel wie das eigentlich als Miniserie angekündigte "Big Little" Lies" sowie "Curb your Enthusiasm". Und auch von "Prison Break" ist anscheinend eine weitere Staffel in Arbeit.

von Regine Pfaff, Uwe Mantel
15.12.2017 - 12:17 Uhr

Mr. Robot
© USA Network
Diese Woche wurde "Mr. Robot" bei USA Network zu Ende gebracht. Vorerst. Geordert wurde nämlich bereits eine vierte Staffel des Cyber-Dramas mit Rami Malek und Christian Slater. Angesichts der Tatsache, dass Serienschöpfer Sam Esmail die serielle Erzählung auf vier bis fünf Staffeln angelegt hat, kommt die Nachricht nicht ganz so überraschend. Christian Slater wurde auch bei den anstehenden Golden Globes bedacht und zum dritten Mal in Folge in der Kategorie "Best Performance by an Actor in a Supporting Role in a Series, Limited Series or Motion Picture Made for Television" nominiert. Zum ersten Mal nicht auf die Liste geschafft hat es Hauptdarsteller Rami Malek.

Big Little Lies
© HBO
"Big Little Lies" war einer der Abräumer bei den diesjährigen Emmys. Die Kategorie der "Best Limited Series" ging an die HBO-Serie und auch Nicole Kidman oder Alexander Skarsgard konnten Preise für ihre schauspielerische Leistung in den Händen halten. Eigentlich sollte die Serie von David E. Kelley nach einer Staffel zu Ende erzählt sein, nun geht es aber doch weiter. Bestellt hat der Sender weitere Folgen für eine zweite Staffel. Umfassen wird diese sieben von Kelley geschriebene Episoden. Mit an Bord sind zudem die beiden Protagonistinnen Reese Witherspoon und Nicole Kidman, die auch als Produzentinnen hinter der Serie stehen. Apropos Awards: bei den Golden Globes startet die Serie als "Beste Miniserie oder Fernsehfilm". Die Producers Guild of America hat aufgrund der Fortführung von "Big Little Lies" jedoch entschieden, die erste Staffel - trotz bereits laufender Abstimmung - in die Drama-Kategorie zu verfrachten. Die Stimmzettel für die PGA Awards werden nun angepasst und die Abstimmung neu gestartet. Von HBO gab es für diese Entscheidung kein Verständnis.

Curb your Enthusiasm
© HBO
6 Jahre lang mussten die Anhänger von Larry David auf die neunte Staffel von "Curb Your Enthusiasm" warten. Am 3. Dezember feierte die Vorlage von "Pastewka" dann schließlich das Staffelfinale der lang erwarteten neunten Staffel. Grünes Licht von HBO gab es nun für eine zehnte Staffel und die Chancen stehen gut, dass die Wartezeit dieses Mal deutlich kürzer ausfallen wird. Angeblich soll die zehnte Staffel von und mit "Seinfeld"-Schöpfer David Ende 2018 oder Anfang 2019 über den Schirm laufen. Weiterlaufen und Verbrecher jagen darf auch Frank Castle in "The Punisher". Netflix hat eine zweite Staffel der Marvel-Serie bestellt. Der Charakter selbst wurde in der zweiten "Daredevil"-Staffel bei Netflix eingeführt. Außerdem wird der Kampf um den Fellhandel des 18. Jahrhunderts beim Streamingdienst weitergeführt. Bestellt wurde eine dritte Staffel von "Frontier".

Prison Break
© 2017 Fox Broadcasting
Noch länger mussten die Fans der Serie "Prison Break" warten. 8 Jahre lang hatte es gedauert bis die Geschichte bei Fox wieder aufgerollt wurde. Die Chancen stehen gut, dass es sich nach der fünften Staffel noch nicht fertig ausgebrochen hat bei "Prison Break". Hauptdarsteller Dominic Purcell hat einen viel versprechenden Hinweis in der Social-Media-Welt hinterlassen, der Fragen aufwirft. Gemeinsam mit dem Logo der Serie schrieb er auf Instagram "#PrisonBreak 6. In the works". Bei der Rückkehr hatte sich bereits angedeutet, dass es Sender seitig eine grundsätzliche Bereitschaft für weitere Staffeln gibt, allerdings auch, dass die eine oder andere Pause dazwischen liegen könnte. Zum jüngsten Eintrag Purcells hat Fox jedoch noch keine Stellung bezogen. Stellung bezogen hat hingegen Warner Bros in der Angelegenheit um Robert Knepper, der mit seiner Rolle als "T-Bag" aus "Prison Break" bekannt ist. Diesem wurde vorgeworfen, im Jahr 1991 eine Mitarbeiterin sexuell belästigt zu haben. Die Untersuchungen des Studios ergaben jedoch, dass es keine Beweise für Fehlverhalten bei seinem Serien-Engagement von "iZombie" gegeben haben soll. Knepper bleibt damit Teil der Serie, die Anfang 2018 zurückkehren wird.

Alec Baldwin
© DWDL.de
ABC hat eine neue, noch namenlose Comedy von unter anderem Alec Baldwin geordert. Ob dieser auch vor der Kamera stehen wird, ist bislang noch unklar. Drehen soll sich die direkt in Serie geschickte Comedy um einen ehemals erfolgreichen TV-Star, dessen besten Tage hinter ihm liegen. Der festgefahrene und eigensinnige Showman zieht bei seiner progressiv ausgerichteten Tochter, ihrer Freundin und deren Kind ein. Gemeinsame Kindererziehung steht von da an auf dem Programm, was angesichts der unterschiedlichen Weltanschauungen alles andere als einfach ist. Auch Netflix hat eine neue Comedy in seine Auswahl aufgenommen, die 2018 zum Abruf bereit stehen soll. "On My Block" erzählt die Geschichte vom Erwachsen Werden einer Gruppe von jungen und gerissenen Freunden auf der Highschool. Zu sehen gibt es zunächst zehn Folgen der Serie, die von "Awkward"-Schöpferin Lauren Iungerich stammt.

Emmy Statue
© AOTVAS
NBC hat den Termin für die Emmy-Verleihung im kommenden Jahr bekannt gegeben. Während der übliche Termin eigentlich am Sonntag vor dem Start der neuen TV-Season im September liegt, NBC da aber schon Football im Programm hat, war das Network in der Vergangenheit in den August ausgewichen. Diesmal bleibt man im September, weicht aber auf den Montag aus. Konkret findet die Verleihung nun am 17. September statt. Unterdessen hat die Academy auch mal wieder ein bisschen an den Regeln geschraubt und für mehr Klarheit im Variety-Bereich geschaffen. So gibt's jetzt die deutliche Unterteilung in "Variety Special (Live)" und "Variety Special (Pre-Recorded)". Die bislang kombinierte Kostüm-Kategorie für Period- und Fantasy-Serien wurde aufgeteilt und auch einige weitere Kategorien wurden gesplittet, sodass die schon jetzt kaum überschaubar große Anzahl an Preisen noch weiter anwächst.

US-Quoten-Update

The Orville
© Fox
Am Donnerstag vergangener Woche ging bei Fox die erste Staffel von "The Orville" zu Ende. Die Raumschiff-Serie hatte im September einen herausragend guten Start hingelegt, weil Fox sie im Anschluss an Football-Übertragungen gezeigt hatte. Auf dem regulären Sendeplatz lief's dann natürlich deutlich schlechter. Zuletzt sahen noch dreieinhalb Millionen Zuschauer zu, der Marktanteil in der Zielgruppe lag bei 0,9/4 Prozent - das ist für Fox-Verhältnisse zumindest ein solider Wert. Sorgen um die Zukunft muss man sich zumindest was das kommende Jahr angeht ohnehin nicht machen: Die zweite Staffel ist schon bestellt.

Better Late Than Never
© NBC
Zum Jahresausklang schickt NBC wieder die betagteren Herrschaften William Shatner, Henry Winkler, George Foreman und Terry Bradshaw gemeinsam mit Jeff Dye auf Reisen. Gemeinsam sollen sie in "Better Late Than Never" fremde Länder kennenlernen und ihre Bucket List abarbeiten. Im vergangenen Jahr war das für NBC noch ein großer Erfolg, die zweite Staffel - die übrigens in München startete - tat sich nun allerdings ein ganze Stück schwerer. Fünfeinhalb Millionen Zuschauer schalteten am späten Montagabend ein, der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lag bei 1,0/4 Prozent. Bei der ersten Staffel im Spätsommer 2016 wurde im Schnitt noch ein Zielgruppen-Rating von 1,6 erreicht.

The Walking Dead
© AMC
Das Midseason-Finale von "The Walking Dead" erreichte am Sonntag in der Live+Same-Day-Nutzung 7,9 Millionen Zuschauer und ein Zielgruppen-Rating von 3,4. Das war nur wenig mehr als beim Staffeltief, das eine Woche zuvor erzielt worden war und bedeutete die schwächsten Zuschauerzahlen für ein Mid-Seasonfinale seit der zweiten Staffel im Jahr 2011. Die erste Hälfte der achte Staffel kam im Schnitt auf 8,7 Millionen Zuschauer und ein Zielgruppen-Rating von 3,9. Das ist ein gewaltiger Rückgang im Vergleich zur Vorsaison, die noch deurchschnittliche 12,1 Millionen Zuschauer ansahen. Das Zielgruppen-Rating lag hier bei 5,7. Dass "The Walking Dead" am Sonntag trotzdem in der Zielgruppe die mit großem Abstand meistgesehene Non-Sport-Sendung war, dokumentiert allerdings zugleich auch, wie überlegen die Zombie-Serie in den letzten Jahren war.

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