
Seit rund eineinhalb Jahren hat Sat.1 "Notruf" im Programm. Die von Bärbel Schäfer moderierte Sendung holt zwar nur selten wirklich überzeugende Quoten, doch die Verantwortlichen halten unbeirrt am Format fest. Jetzt schickte man "Notruf" sogar einmalig in die Primetime. Die Spezial-Ausgabe, in der es um um den Teileinsturz eines Hotels im rheinland-pfälzischen Kröv im August 2024 ging, konnte dabei aus Quotensicht aber nur bedingt überzeugen.
So sahen sich 740.000 Menschen die Primetime-Ausgabe von "Notruf" an, am Vorabend kam die zweite ausgestrahlten Folge auf 630.000 Zuschauerinnen und Zuschauer - war also gar nicht so weit entfernt von der Reichweite zur besten Sendezeit. Um 20:15 Uhr bescherte "Notruf" Sat.1 einen Zielgruppen-Marktanteil in Höhe von 6,4 Prozent. Damit lag das Format in etwa auf Höhe des Senderschnitts - aber eben auch nicht mehr.
Sat.1 musste sich damit am Montag zur besten Sendezeit einer Reihe anderer Sender geschlagen geben. Vox unterhielt mit einer neuen Ausgabe seiner Auswanderer-Doku "Goodbye Deutschland" 810.000 Personen, in der klassischen Zielgruppe waren damit 7,2 Prozent Marktanteil drin. Noch besser präsentierte sich ProSieben: "Comedy Allstars - Meilensteine des Humors" verzeichnete 860.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sowie 8,1 Prozent Marktanteil.
Während sich die "Die Quatsch Comedy Show" bei ProSieben im weiteren Verlauf des Abends noch bei 7,5 Prozent halten konnte, steigerte sich bei Vox eine Wiederholung von "Goodbye Deutschland" später auf richtig gute 9,6 Prozent. In Sat.1 war eine alte Ausgabe von "Lebensretter hautnah" nur noch zu 5,4 Prozent gut.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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