Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Am Ende hat es für die deutschen Handballer nicht ganz gereicht, im Finale dieser Europameisterschaft mussten sie sich dem dänischen Team geschlagen geben. Das Interesse an der Partie stieg bei den Deutschen dabei nochmal auf neue Höhen: Nachdem sich die Reichweiten im Verlauf des Turniers bereits nach und nach gesteigert hatten, wurde mit im Schnitt diesmal 12,82 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern mit Abstand nochmal ein neuer Rekord aufgestellt.

Im Vergleich zum Halbfinale war das nochmal ein Reichweiten-Zuwachs um fast 4,9 Millionen Personen - und es war die höchste Reichweite einer Handball-Übertragung seit dem Titelgewinn 2016, als 160.000 mehr zugesehen hatten. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum stieg bei der ZDF-Übertragung ab kurz nach 18 Uhr auf herausragende 50,8 Prozent. Noch höher fiel der Wert beim jungen Publikum aus: In der Altersgruppe 14-49 wurden 63,5 Prozent Marktanteil erzielt.

Davon profitierte natürlich auch die in der Halbzeitpause gesendete "heute"-Sendung, die im Schnitt 11,82 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erreichte. Die Berichterstattung drumherum kam auf eine durchschnittliche Reichweite von 7,17 Millionen. Tagsüber hatte das ZDF bereits mit seinen Wintersport-Übertragungen gute Quoten erzielt. Am besten lief am Nachmittag die Übertragung vom Skispringen, die ab 16 Uhr 2,5 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten, was 21,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum entsprach. Zuvor kam auch die Langlauf-Übertragung schon auf mehr als zwei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer.

Schon am Vormittag punktete Eurosport mit der Übertragung des Finales der Australian Open zwischen Carlos Alcaraz und Novak Djokovic. Rund 660.000 Tennis-Fans waren zwischen 9:39 Uhr und 13:18 Uhr im Schnitt vor dem Fernseher dabei, der Marktanteil lag bei 6,9 Prozent beim Gesamtpublikum und 14,0 Prozent in der jungen Altersgruppe 14-49. Trotzdem konnte der "Doppelpass" bei Sport1 mit im Schnitt einer halben Million Zuschauerinnen und Zuschauern insgesamt und 7,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen die höchsten Quoten seit November einfahren.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;