
Mit den vielen Olympia-Übertragungen im Programm ist Das Erste am Montag nicht zu schlagen gewesen. Sowohl insgesamt (21,1 Prozent) als auch beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren (21,0 Prozent) reichte es für den ungefährdeten Tagessieg. Den Höhepunkt erreichte der Sender zur besten Sendezeit: Als man um 20:15 Uhr den zweiten Durchgang des Männer-Skispringens von der Normalschanze übertrug, sahen 6,02 Millionen Menschen zu, nur die "Tagesschau" hatte zuvor noch mehr Zuschauerinnen und Zuschauer.
Mit dem sensationellen Sieg von Philipp Raimund, der zuvor noch keinen Weltcup-Sieg eingefahren hatte, waren für den Sender 31,0 Prozent Marktanteil drin. Und auch beim jungen Publikum wurden starke 26,1 Prozent gemessen. Schon den ersten Durchgang hatten sich zuvor 5,39 Millionen Menschen angesehen, damit waren in beiden wichtigen Zuschauergruppen etwas mehr als 25 Prozent Marktanteil drin.
Aber auch darüber hinaus lief es für Das Erste mit den Olympia-Übertragungen sehr gut: Schon am Vormittag sahen 1,61 Millionen Menschen bei der Ski-Alpin-Teamabfahrt der Männer zu, in beiden Zuschauergruppen kratzte die Übertragung an der 30-Prozent-Marke. Übersprungen wurde diese schließlich am frühen Nachmittag, als als der Team-Wettbewerb im Slalom zu sehen war, zu diesem Zeitpunkt sahen schon 2,67 Millionen zu. Und auch die Eishockey-Frauen, die Rodlerinnen oder auch die Eisschnellläuferinnen sorgten für Traumquoten.
Bei Eurosport musste man derweil deutlich kleinere Brötchen backen. Der erste Durchgang des Skispringens kam auf 240.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sowie 1,9 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe. Der entscheidende zweite Durchgang, mit dem Sieg von Philipp Raimund, kam dann aber nur noch auf 0,8 Prozent. Die Reichweite ging hier sogar leicht zurück. Auf den ganzen Tag gerechnet verpasste Eurosport trotz Olympia-Dauerfeuer den Sprung in die Top 20 der erfolgreichsten Sender, der Tagesmarktanteil (14-49) des Senders betrug also weniger als 1,0 Prozent.
In der Primetime war es nur das ZDF, das halbwegs mit den hohen Reichweiten des Ersten mithalten konnte. Dort war der Krimi "Die Frau ohne Gesicht" zu sehen, Heino Ferch verkörperte erneut den Kommissar Ingo Thiel. Mit 5,26 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern war der Streifen auch angesichts der Konkurrenz ein schöner Erfolg, die Mainzer erzielten 20,5 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen spielte der Film mit 5,4 Prozent aber keine Rolle.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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