Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Die reichweitenstärkste Olympia-Übertragung im ZDF ist am Mittwoch die Biathlon-Staffel der Frauen gewesen, 4,45 Millionen Menschen sahen hier zu. Das Ganze war aber nicht um 20:15 Uhr zu sehen, sondern nachmittags. Das sorgte dafür, dass der Marktanteil bei extrem starken 43,5 Prozent lag. Bei den 14- bis 49-Jährigen war die Übertragung mit 36,8 Prozent ebenfalls sehr erfolgreich unterwegs. 

Vor und nach den Biathletinnen erreichte das ZDF auch mit anderen Wettbewerben mehr als 3 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sowie hohe Marktanteile. In der Primetime ging Olympia dann aber die Puste aus, was vor allem auch daran gelegen haben dürfte, dass vor allem aufgewärmte Übertragungen und ein Eishockey-Match zwischen den USA und Schweden zu sehen war. 

Die Olympia-Reichweiten des ZDF lagen nach 20:15 Uhr dadurch fast durchweg unter der 2-Millionen-Marke. Teilweise waren nur einstellige Marktanteile beim Gesamtpublikum drin. Bei den 14- bis 49-Jährigen kamen die Mainzer dagegen durchweg auf mehr als 10 Prozent. Auf Tagessicht ist man erneut der erfolgreichste Sender gewesen, wenngleich mit weniger Dominanz als zuletzt. Der Tagesmarktanteil beim Gesamtpublikum betrug 17,7 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen waren es 16,8 Prozent. 

Die Olympia-Schwäche in der Primetime konnte Das Erste derweil nur bedingt nutzen. Zwar setzte man mit "Damen" auf eine Erstausstrahlung, die wurde jedoch nur von 2,90 Millionen Menschen gesehen. Die erzielten 13,0 Prozent sind ein solides Ergebnis, aber kein überragender Erfolg. Immerhin war Das Erste so der reichweitenstärkste Sender nach 20:15 Uhr. Unter anderem "Wer weiß denn sowas?" (3,51 Mio.) und "Watzmann ermittelt" (3,13 Mio.) liefen am Vorabend noch besser. 

Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;