Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Der Ostersonntag hat ziemlich klar auf die Reichweiten der ProSieben-Produktion "Wer stiehlt mir die Show?" gedrückt. Nur 630.000 Menschen schalteten im Durchschnitt ein, weniger Reichweite hatte das Format überhaupt noch nie. Das bisherige Reichweiten-Tief in den Overnight-Ratings lag bei 820.000 und wurde im November 2025 aufgestellt, jetzt ging es nochmal deutlich nach unten. 

Die gute Nachricht für Joko Winterscheidt und ProSieben: 430.000 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen aus der klassischen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, hier reichte es immerhin noch zu 11,7 Prozent. Auch wenn "Wer stiehlt mir die Show?" hier nur knapp an einem Allzeit-Tief vorbeischrammte, kann man festhalten: Auch damit lag das Format noch sehr klar über den Normalwerten des Senders. Außerdem war man damit quasi Best of the rest: Nur "Tatort" und "Traumschiff" liefen noch besser. 

Reichweiten-Probleme hatte unterdessen auch "Grill den Henssler" bei Vox. Angesichts von 870.000 Zuschauerinnen und Zuschauern ging es im Vergleich zur Vorwoche zwar sogar etwas bergauf, damals setzte es aber ein Reichweiten-Tief. Normalerweise erreicht die Kochshow mehr als eine Million Menschen, davon blieb man am Ostersonntag ein gutes Stück entfernt. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 6,0 Prozent gemessen. Auch das ist kein sonderlich erbaulicher Wert, aber im Vergleich zur Show vor einer Woche ebenfalls eine Steigerung. Generell schwächelt "Grill den Henssler" in der aktuellen Staffel etwas. 

RTL schickte unterdessen ein Oster-Special von "Wer wird Millionär?" ins Rennen und platzierte sich damit beim jungen Publikum zwischen Joko Winterscheidt und Steffen Henssler. 360.000 junge Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten für 10,3 Prozent. Insgesamt war das RTL-Quiz für die private Konkurrenz natürlich nicht zu schlagen: 2,51 Millionen Menschen schalteten ein und sorgten so für 13,2 Prozent. Und auch bei den 14- bis 59-Jährigen lag der Marktanteil bei guten 10,8 Prozent. 

Zufrieden sein kann man auch bei Sat.1: Mit dem Film "Kung Fu Panda 4" unterhielt der Sender zur besten Sendezeit zwar nur 610.000 Menschen, davon waren aber viele zwischen 14 und 49 Jahren alt. In dieser Altersklasse wurden dann auch gute 7,1 Prozent gemessen. Mit weiteren Filmen in der Daytime lief es ebenfalls gut, sodass Sat.1 am Ende auf einen Tagesmarktanteil in Höhe von 6,8 Prozent kam - damit lag man auf einem Niveau mit ProSieben. 

Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;