Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Im Ersten ist am Ostermontag der letzte "Tatort" mit den Schauspielern Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl zu sehen gewesen. Der zweite Teil des Finals mit dem Titel "Unvergänglich" erreichte 6,86 Millionen Menschen, das waren nochmal rund 260.000 mehr als beim ersten Teil am Sonntag. Der Oster-"Tatort" blieb damit zwar unter den Werten, die die Krimireihe sonst erzielt, an Feiertagen sind die Reichweiten aber traditionell niedriger. Mit dem erzielten Marktanteil in Höhe von 27,8 Prozent Marktanteil dominierte Das Erste in jedem Fall die Primetime, kein anderer Sender erreichte mehr Zuschauerinnen und Zuschauer. 

Der "Tatort" hielt auch "Nord Nord Mord" im ZDF auf Abstand, dabei handelte es sich aber nur um eine Wiederholung. Die Mainzer erreichten damit trotzdem sehr gute 14,4 Prozent Marktanteil, 3,56 Millionen Menschen sahen zur besten Sendezeit zu. Beim jungen Publikum (14-49) holte der Film mit dem Titel "Sievers und der Traum vom Fliegen" dagegen nur ganz schwache 4,0 Prozent. 

Der "Tatort" war bei den 14- bis 49-Jährigen ungleich erfolgreicher. 890.000 Menschen in diesem Alter sahen sich das Finale von Nemec und Wachtveitl an, das entsprach 20,8 Prozent Marktanteil. Damit lag Das Erste auch noch vor ProSieben, das am Ostermontag mächtig aufdrehte. Mit der Free-TV-Premiere von "Guardians of the Galaxy: Volume 3" erreichte der Sender sehr starke 17,1 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe. Der "Tatort" war derweil auch bei den 14- bis 59-Jährigen die meistgesehene Sendung des Tages. 

Im Anschluss an den Krimi sendete Das Erste noch die Doku "Batic und Leitmayr - Die Zwei vom Tatort sagen Servus" und erzielte damit ebenfalls gute Quoten. 3,32 Millionen Menschen blieben dran und hielten den Marktanteil so bei sehr guten 16,2 Prozent. Und auch bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte die Doku noch 10,0 Prozent. Am Ende verpasste Das Erste beim jungen Publikum einen zweistelligen Tagesmarktanteil, mit den erzielten 9,0 Prozent kann man aber dennoch zufrieden sein. 

Das ZDF blieb am Ostermontag übrigens bei nur 3,5 Prozent Tagesmarktanteil (14-49) hängen, damit musste man sich noch hinter dem eigentlich kleineren Schwestersender ZDFinfo einordnen, der es auf 3,9 Prozent brachte. Möglich gemacht hat das die Reihe "Besseresser", die beim Spartensender am Montag rauf und runter lief. 

Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;