
Nachdem der Zweiteiler zum Abschied des Münchner "Tatort"-Teams an Ostern wie üblich bei Feiertags-Folgen etwas geringere Reichweiten als hinnehmen musste, lief es an diesem Sonntag für den neuesten Kölner "Tatort: Showtime" wieder hervorragend. 8,54 Millionen Zuschauerinnen waren ab 20:15 Uhr im Schnitt dabei, das war mehr als jede und jeder Dritte, die/der zu diesem Zeitpunkt lineares Fernsehen eingeschaltet hatten. Der Marktanteil belief sich auf herausragende 33,8 Prozent beim Gesamtpublikum.
Und auch in den jüngeren Altersgruppen war gegen den "Tatort" nicht anzukommen: Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte der Krimi einen Marktanteil von 23,4 Prozent, in der Altersgruppe 14-59 wurden 29,4 Prozent Marktanteil erzielt. In beiden Altersgruppen hielt der "Tatort" die ProSieben-Show "Wer stiehlt mir die Show?" als stärksten Verfolger damit klar auf Abstand.
Beim Gesamtpublikum ging Platz 2 unterdessen wie üblich ans ZDF, mit dem Rosamunde-Pilcher-Film "Wo Liebe aufhört und wo sie anfängt" erreichten die Mainzer aber nicht mal halb so viele Leute wie der "Tatort". 3,72 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer reichten trotzdem für einen guten Marktanteil von 14,7 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen spielte das ZDF mit 4,5 Prozent Marktanteil hingegen keine größere Rolle.
Da Caren Miosga noch in der Osterpause weilte, versuchte Das Erste unterdessen das "Tatort"-Publikum mit einem weiteren Krimi dranzuhalten. So schloss sich um 21:45 Uhr direkt "Mord auf Shetland - Die Vergeltung" an. 2,13 Millionen sahen hier noch zu, der Marktanteil wurde auf 12,9 Prozent im Vergleich zum vorausgehenden "Tatort" fast gedrittelt. Bei den 14- bis 49-Jährigen war der Absturz noch deutlicher, hier ging's auf 6,9 Prozent nach unten.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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