Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Um die zweite Staffel ihrer Realityshow "Werwölfe - Das Spiel von List und Täuschung" zu pushen, setzt die ARD auf eine ungewöhnliche Programmierung und zeigt in dieser und der nächsten Woche je zwei Folgen des Formats in ihrem Vorabendprogramm. Zum Start durften zudem noch vier Kandidatinnen und Kandidaten der ersten Staffel bei "Gefragt - gejagt" antreten.

Das lineare Fazit fällt letztlich gemischt aus: Von den 1,93 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern, die sich um 18:00 Uhr für das ARD-Quiz mit Alexander Bommes entschieden, blieben danach genau eine Million dran, um den Staffel-Auftakt der "Werwölfe" zu sehen - das waren aber mehr als im linearen Schaufenster des Vorjahres, als man zwei Folgen der Show am späten Abend gezeigt hatte. Der Gesamt-Marktanteil sackte diesmal gleichwohl von 15,4 auf 6,5 Prozent ab. Die zweite "Werwölfe"-Folge kam ab 19:15 Uhr schließlich sogar nicht über 760.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sowie 4,5 Prozent Marktanteil hinaus.

Beim jungen Publikum konnte die Realityshow die Reichweite hingegen sogar leicht ausbauen und erreichte zum Start im Schnitt 170.000 Zuschauerinnen und Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren, die für durchaus gute 8,8 Prozent Marktanteil in dieser Altersgruppe sorgten. Auch hier ließ das Interesse mit der zweiten Folge aber etwas nach - mit 6,8 Prozent bewegte sich der Marktanteil jedoch auch hier noch klar über dem Gesamtwert. Spannend bleibt nun aber ohnehin die Frage, inwiefern es der ARD gelingt, das Publikum in die Mediathek zu locken.

Mit Blick aufs Gesamtpublikum war das ZDF derweil am Donnerstag im Vorabendprogramm ungleich stärker. So erreichte die "SOKO Stuttgart" gegen "Gefragt - gejagt" im Schnitt 3,09 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sowie 22,9 Prozent Marktanteil, ehe sich die "heute"-Nachrichten auf 3,45 Millionen Personen steigerten. Gut startete danach auch die "Notruf Hafenkante" in die neue Staffel: 2,92 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten hier für 15,5 Prozent Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen tat sich die Serie mit nur 2,6 Prozent hingegen umso schwerer.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.15; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;