Foto: 3Sat © 3Sat
Schwacher Start

HBO-Serie "In Treatment" findet nur wenige Fans

 

Seit Montag zeigt 3sat die mit Emmy und Golden Globe ausgezeichnete Serie "In Treatment". Zum Auftakt fand sie aber selbst für die ohnehin recht niedrigen 3sat-Verhältnisse nicht allzu viele Fans.

von Uwe Mantel
16.02.2010 - 09:24 Uhr

Bild: PremiereNachdem Arte seit einiger Zeit bereits versucht, mit Serien ein jüngeres und größeres Publikum anzusprechen und auch ZDFneo auf die Zugkraft hochwertiger ausländischer Serien setzt, startete am Montag auch 3sat einen Testballon und zeigt in den kommenden zwei Wochen zunächst täglich die Emmy- und Golden Globe-prämierte HBO-Serie "In Treatment", um sie danach dann in wöchentlichem Turnus fortzusetzen.

Dass es sich bei "In Treatment" um keine massentaugliche Serie handelt, war angesichts des ungewöhnlichen Formats von vornherein klar. Ein paar Zuschauer mehr dürfte man sich bei 3sat aber wohl dennoch erhofft haben. Die erste Folge sahen am Montag ab 21 Uhr nur 180.000 Zuschauer, das entsprach beim Gesamtpublikum einem Marktanteil von 0,5 Prozent - gerade mal rund halb so viel wie der 3sat-Senderschnitt.

Auch bei den jüngeren Zuschauern lief es nicht besser: 70.000 der Zuschauer waren noch zwischen 14 und 49 Jahren alt, der Marktanteil betrug auch hier 0,5 Prozentpunkte. Immerhin: Bei Folge 2 stiegen die Zuschauerzahlen ganz leicht an. Der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen steigerte sich auf 0,7 Prozent und damit wenigstens in die Nähe des Senderschnitts, der in dieser Gruppe zuletzt bei rund 0,8 Prozent lag. Insgesamt stieg die Reichweite auf 190.000.

Bei "In Treatment" handelt es sich um eine in ihrer Darstellung und Programmierung außergewöhnliche Serie. Spielort ist die Praxis eines Psychologen. Die einzelnen Folgen umfassen die Sitzungen mit seinen Patienten. Ursprünglich ist die Serie auf eine werktägliche Ausstrahlung angelegt. Bei 43 Folgen erhält der Zuschauer an jedem Wochentag wiederkehrend Einblick in die Probleme von insgesamt vier Patienten. Am fünften Tag begibt sich der Therapeut selbst in Supervision.

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