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Aufschneider siegen

Stärkster "Tatort" seit 13 Jahren deklassiert "Akte X"

 

Jan Josef Liefers und Axel Prahl bleiben die erfolgreichsten "Tatort"-Ermittler und erreichten mit mehr als zehn Millionen Zuschauern die besten Werte seit langem. Die Konkurrenz blieb chancenlos.

von Alexander Krei
11.10.2010 - 09:02 Uhr

Tatort Münster
© WDR/Stephan Rabold
Traum-Quoten für den "Tatort" aus Münster: Jan Josef Liefers und Axel Prahl haben am Sonntagabend eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie das mit Abstand beliebteste Ermittler-Team der Krimireihe im Ersten sind. Mit mehr als zehn Millionen Zuschauern war der "Tatort" so stark wie lange nicht.

10,49 Millionen Zuschauer erreichte die Folge "Spargelzeit" am Sonntagabend - und damit fast doppelt so viele wie die Pilcher-Reihe im ZDF, die zur gleichen Zeit als größter Verfolger auf 5,88 Millionen kam. Es war zugleich laut "media control" die erfolgreichste "Tatort"-Folge seit 13 Jahren. Entsprechend traumhaft fiel daher auch der Marktanteil für den "Tatort" aus: Satte 29,3 Prozent erzielte die Krimireihe und holte sich den verdienten Tagessieg.

 

Doch selbst bei den 14- bis 49-Jährigen spielten Liefers und Prahl in einer eigenen Liga und verzeichneten dort mit 3,72 Millionen jungen Zuschauern ebenfalls starke 25,0 Prozent Marktanteil. Größter Verfolger war hier die Sat.1-Krimiserie "The Mentalist", die es mit 2,30 Millionen Werberelevanten ab 21:15 Uhr auf 16,0 Prozent Marktanteil brachte. Bei ProSieben brachte es eine Wiederholung von "Lissi und der wilde Kaiser" auf gute 15,1 Prozent bei insgesamt 2,99 Millionen Zuschauern.

Ein Total-Ausfall blieb unterdessen RTL - obwohl der Sender mit "Akte X - Jenseits der Wahrheit" sogar eine Free-TV-Premiere im Programm hatte. Weil die Serie ihre besten Zeiten längst hinter sich hat, kam letztlich auch der Kinofilm mit David Duchovny und Gillian Anderson nicht über enttäuschende 12,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hinaus. Nur 2,74 Millionen Zuschauer sahen insgesamt zu, sodass der Marktanteil dort sogar nur bei schwachen 7,8 Prozent hängen blieb. Scully und Mulder hatten gegen Liefers und Prahl damit nicht den Hauch einer Chance.

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