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Sensations-Quote

Über 15 Millionen sahen das Finale der Frauen-WM

 

Das hätte vor einem Monat wohl niemand für möglich gehalten: Obwohl das deutsche Team längst ausgeschieden war, verfolgten am Sonntag über 15 Millionen Zuschauer, wie sich die Japanerinnen den WM-Titel sicherten.

von Uwe Mantel
18.07.2011 - 09:07 Uhr

Die Frauen-WM erwies sich für ARD und ZDF als unerwartet großer Erfolg. Auch wenn die deutsche Elf enttäuschend abschnitt und sich schon im Viertelfinale geschlagen geben musste: Aus Quotensicht war die Frauen-WM tatsächlich als ein kleines Sommermärchen. Man muss sich noch einmal vor Augen halten: Vor der WM lag der Zuschauer-Rekord für ein Frauenfußball-Spiel bei knapp über zehn Millionen. Schon beim ersten Spiel der Deutschen wurde dieser Wert mit knapp über 14 Millionen Zuschauern weit in den Schatten gestellt.Bei den weiteren Auftritten waren dann sogar 16 bis 17 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher mit dabei.

Doch fast erstaunlicher fielen nun die Werte für das Finale aus: Obwohl die Deutschen nicht mit von der Partie waren, verfolgten im Schnitt 15,34 Millionen Zuschauer das Spiel. Auch wenn dabei natürlich geholfen hat, dass die Entscheidung erst im Elfmeterschießen fiel: Das ist ein sensationeller Wert, der alle Erwartungen weit in den Schatten stellte. Der Marktanteil am Sonntagabend belief sich auf 46,6 Prozent beim Gesamtpublikum. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen war das Finale der Frauen-WM am Sonntag ganz klar das dominierende Programm: 5,07 Millionen Zuschauer aus dieser Altersgruppe sorgten hier für einen Marktanteil von 37,6 Prozent.

Auch die Berichterstattung drumherum kam im Schnitt auf knapp über elf Millionen Zuschauer und 39,4 Prozent Marktanteil. Auch hier sah es - wie immer bei dieser Frauen-WM - bei den jüngeren Zuschauern etwas schwächer aus, mit 32,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen kann man aber trotzdem überaus zufrieden sein. Die Folge: Das Erste kam am Sonntag auf einen Tagesmarktanteil von 22,6 Prozent eim Gesamtpublikum und war auch bei den 14- bis 49-Jährigen mit 16,7 Prozent Tagesmarktanteil nicht zu schlagen.

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