Nicht nachmachen © ZDF
Hoffnungsvoller Auftakt

"Nicht nachmachen!" lockt die Jungen zum ZDF

 

Die neue Wissenschafts-Comedy "Nicht nachmachen!" legte am Freitag einen guten Start hin - beim jungen Publikum lag das Format weit über dem ZDF-Schnitt. Zu Beginn des Abends siegte "Der Alte" locker über die Leichathleten im Ersten.

von Alexander Krei
30.06.2012 - 09:36 Uhr

Mit der "heute-show" ist es dem ZDF bereits gelungen, ein Nachrichten-Comedy zu etablieren, die inzwischen auch bei den sonst so schwer zu erreichenden jüngeren Zuschauern ein Erfolg ist. Und so liegt es nahe, den während der Sommerpause frei gewordenen Sendeplatz am späten Freitagabend mit einem Format zu füllen, das ebenfalls ein jüngeres Publikum im Blick hat. Zum Start der neuen Wissenschafts-Comedy "Nicht nachmachen!" mit Bernhard Hoëcker und Wigald Boning ist dieser Plan jedenfalls schon mal aufgegangen.

Zwar sah es insgesamt mit 1,86 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 9,3 Prozent für ZDF-Verhältnisse allenfalls durchwachsen aus. Doch dass es "Nicht nachmachen!" in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 9,2 Prozent brachte, ist in jedem Fall als Erfolg zu werten, zumal das Zweite im laufenden Jahr trotz der Unterstützung durch die Fußball-EM im Schnitt bislang nur bei 6,8 Prozent Marktanteil liegt. Dass die Show ausgerechnet zum Start wegen eines "ZDFspezials" zum EM-Aus der deutschen Nationalmannschaft zehn Minuten später startete, war allerdings dann doch ein wenig unglücklich.

Die zu Beginn des Abends ausgestrahlten Krimiserien sicherten dem ZDF unterdessen den unangefochtenen Tagessieg: 5,11 Millionen Zuschauer versammelte "Der Alte" vor dem Fernseher - das trieb den Gesamt-Marktanteil auf starke 20,7 Prozent. "SOKO Leipzig" kam anschließend noch auf 4,65 Millionen Zuschauer. Dabei profitierte das ZDF allerdings ganz eindeutig von der Schwäche des Ersten, wo die Leichtathletik-EM zur besten Sendezeit nicht über zwei Millionen Zuschauer und 8,1 Prozent Marktanteil hinauskam. Dafür sah es am Vormittag besser aus als die Tage zuvor: Ab 8:00 Uhr lag der durchschnittliche Marktanteil der Übertragung aus Helsinki bei 11,8 Prozent, ab 17:15 Uhr waren mit 1,66 Millionen Zuschauern noch 10,8 Prozent drin.

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