Stefan Raab © ProSieben/Willi Weber
Weihnachts-Überraschung für ProSieben

Christkind beschert Raab höhere Marktanteile

 

Über ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art kann sich ProSieben freuen. Die Quoten von "Schlag den Raab" wurden nämlich nachträglich deutlich nach oben korrigiert. Ursprünglich waren in der Auswertung über zwei Stunden vergessen worden.

von Alexander Krei
24.12.2013 - 10:24 Uhr

Durch die Messung der zeitversetzten Nutzung kommt es schon mal vor, dass sich die Quoten im Vergleich zu den am Tag nach der Ausstrahlung veröffentlichten Daten noch einmal leicht verändern. Doch von dieser Änderung wurde selbst ProSieben diesmal ziemlich überrascht: "Das hatten wir noch nie", twitterte der Sender am späten Montagabend - und meinte damit einen kräftigen Anstieg der Marktanteile bei "Schlag den Raab".

Auf im Schnitt 18,9 Prozent Marktanteil war die vergangene Ausgabe der Show, in der Stefan Raab seinem Herausforderer im Duell um den mit drei Millionen Euro gefüllten Jackpot unterlag, nach der ursprünglichen Messung gekommen. Doch dabei hatte sich offenbar ein Fehler eingeschlichen: Obwohl die Sendung nämlich bis um kurz vor 2 Uhr andauerte, wurden bei den Daten lediglich der Zeitraum zwischen 20:15 Uhr und 23:44 Uhr berücksichtigt. Über zwei Stunden fehlten also noch.

Berücksichtigt man die volle Länge der Show, so kam "Schlag den Raab" nun mit genau zwei Millionen Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren nämlich auf einen hervorragenden Marktanteil von 22,5 Prozent und damit auf den besten Wert seit Mai vergangenen Jahres - das sind also fast vier Prozentpunkte mehr als ursprünglich gedacht. Zugleich ist es ein schöner Beleg dafür, wie sehr die "Schlag den Raab"-Quoten von der Überlänge profitieren. Ins Bett ging allerdings trotz der nächtlichen Ausstrahlung fast niemand: Die durchschnittliche Reichweite blieb nämlich auch mit Blick auf die nun dazugerechneten zwei Stunden mit 3,18 Millionen Zuschauern nahezu stabil.

Mit einem entscheidenden Unterschied: Auch beim Gesamtpublikum fiel der Marktanteil dadurch deutlich höher aus als ursprünglich gedacht. Anstelle von 11,2 werden nun 14,3 Prozent ausgegeben. Eine wahrlich schöne Weihnachts-Bescherung für ProSieben und Stefan Raab.

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