© RTL/Stefan Erhard
Best of the rest

ARD und RTL brechen ein, Vox schlägt ProSieben

 

Gut gestartet, aber stark nachgelassen - das galt am Donnerstagabend sowohl für RTL als auch Das Erste. ProSieben konnte dagegen von Beginn an mit seinem Film-Programm nicht punkten und lag anfangs sogar hinter Vox.

von Alexander Krei
20.06.2014 - 09:07 Uhr

Eine Wiederholung der Reihe "Mord in bester Gesellschaft" hat sich am Donnerstagabend noch am besten gegen die Fußball-WM behauptet. 3,84 Millionen Zuschauer wollten den Krimi-Aufguss mit Fritz und Sophie Wepper im Ersten sehen. Das entsprach immerhin einem Marktanteil von 12,2 Prozent. Danach ging's dann allerdings rapide bergab: So verzeichnete "Monitor" im Anschluss bereits zwei Millionen Zuschauer weniger und nur noch 5,9 Prozent Marktanteil, die "Tagesthemen" kamen sogar nicht über 4,2 Prozent hinaus und die Tragikomödie "Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel" ging schließlich um kurz nach 23 Uhr mit nur noch 410.000 Zuschauern sowie 2,9 Prozent Marktanteil gnadenlos unter.

Sehr ähnlich entwickelten sich auch die Quoten von RTL: Dort behauptete sich "Doctor's Diary" zum Start in den Abend mit einem Marktanteil von 10,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen noch recht wacker, doch schon die zweite Folge des Abends kam nicht über 8,2 Prozent hinaus. 1,71 Millionen Zuschauer waren zu diesem Zeitpunkt dabei. "Dr. House" verlor direkt danach weitere 900.000 Zuschauer und blieb beim Gesamtpublikum bei weniger als drei Prozent Marktanteil hängen - und auch in der Zielgruppe lief's mit nur 4,8 Prozent alles andere als gut für die Kölner. Mit der hinterhergeschobenen zweiten Folge ging es für die RTL-Serie aber zumindest wieder leicht nach oben. Einstellig blieb der Marktanteil jedoch trotzdem.

Hart erwischte es auch die Sat.1-Serie "The Americans", die zu später Stunde nicht über einen dürftigen Marktanteil von 4,0 Prozent in der Zielgruppe hinauskam und nicht von "Criminal Minds" profitieren konnte, das zuvor immerhin noch Werte um sieben Prozent verzeichnete. ProSieben ging derweil sowohl mit dem Zockerdrama "21" als auch mit dem Spielfilm "Lucky Number Slevin" unter, die es lediglich auf Marktanteile von 5,6 und 5,9 Prozent in der Zielgruppe brachten. Zur besten Sendezeit musste sich ProSieben damit sogar Vox geschlagen geben, wo Ottos "7 Zwerge"-Film 5,8 Prozent verzeichnete. Auch insgesamt hatte die Komödie mit 1,29 Millionen Zuschauern die Nase vorn. "21" kam bei ProSieben auf nur 1,01 Millionen,

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