Danni Lowinski © Sat.1/Frank Dicks
Wieder ein neuer Tiefstwert

Sat.1: "Danni Lowinski" rutscht noch weiter ab

 

"Danni Lowinski" eilt mit der letzten Staffel derzeit von Tief zu Tief: Auch in dieser Woche blieb der Sat.1-Serie ein weiteres Abrutschen der Quoten nicht erspart. Zunehmend schwer tut sich aber auch "Chicago Fire" bei Vox.

von Alexander Krei
05.08.2014 - 09:15 Uhr

Über vier Staffeln hinweg war "Danni Lowinski" für Sat.1 aus Quotensicht eine sichere Bank, doch mitten im Sommer und ohne Unterstützung durch neue Folgen des "Letzten Bullen" tut sich die Anwaltsserie mit Annette Frier in der Hauptrolle derzeit reichlich schwer. Noch dazu blieb "Danni Lowinski" auch in dieser Woche ein neuer Tiefstwert nicht erspart: Nur noch 920.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren wollten die Serie sehen - mehr als ein Marktanteil von 9,1 Prozent war damit in der Zielgruppe nicht drin. In der erweiterten Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen, auf die man inzwischen auch bei Sat.1 blickt, sah es mit 8,8 Prozent sogar noch geringfügig schwächer aus.

Der Abwärtstrend lässt sich dabei auch an der Gesamtreichweite ablesen, die seit dem Auftakt der finalen Staffel vor zwei Wochen um 350.000 Zuschauer zurückging. Übrig blieben an diesem Montag nur noch 1,80 Millionen Zuschauer. Müßig zu erwähnen, dass "Danni Lowinski" somit auch hier ein neues Tief einfuhr. "Der letzte Bulle" hatte zuvor bereits lediglich 1,70 Millionen Zuschauer zum Einschalten bewegen können und mit einem Marktanteil von 8,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen nicht gerade den Grundstein für einen Quoten-Erfolg der nachfolgenden Anwaltsserie gelegt. Völlig ohne Chance blieben am späten Abend schließlich "Planetopia" und die "Focus TV-Reportage", die nur noch knapp mehr als fünf Prozent erzielten.

Allerdings hat derzeit nicht nur Sat.1 mit Serien-Problemen zu kämpfen - auch bei Vox werden die Sorgen am Montagabend größer. Zwei Folgen der neuen US-Serie "Chicago Fire" taten sich mit Marktanteilen von 6,8 und 6,6 Prozent in der klassischen Zielgruppe reichlich schwer. Schlechter lief es für "Chicago Fire" bisher nur am Abend des WM-Spiels zwischen Deutschland und Algerien. Die Hoffnung, dass die Serie nach dem durchaus guten Start nach der Weltmeisterschaft noch zulegen kann, hat sich für Vox also erst mal nicht erfüllt, zumal auch die Gesamtreichweiten inzwischen recht überschaubar sind. 1,31 Millionen Zuschauer sahen die erste Folge, bei der zweiten waren 1,42 Millionen dabei.

Marktanteils-Trend: Chicago Fire
Chicago Fire

"CSI: NY" konnte im weiteren Verlauf des Abends auch nichts mehr reißen und blieb bei mageren 6,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hängen. "The Closer" fuhr schließlich zu später Stunde kaum bessere 6,7 Prozent ein. Dank erfolgreicher Daytime rettete sich Vox zum Start in die Woche aber zumindest auf einen Tagesmarktanteil von 7,2 Prozent und lag damit auch vor RTL II, das auf 6,4 Prozent kam. Hier sah es in der Primetime übrigens sogar noch deutlich schlechter aus: "Lebe mein Leben!" erzielte um 20:15 Uhr gerade mal 4,6 Prozent Marktanteil und auch "Miami heiß - Anninas American Dream" bewegte sich mit 4,7 Prozent auf schwachem Niveau.

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