Deal or no Deal © Sat.1
Während "Promi-BB" weiter glänzt

Maue Staffeln von "Deal or no Deal" und "Körperquiz"

 

Welche Lehren zieht man bei Sat.1 nun aus den ersten Staffeln von "Deal or no Deal" und dem "Verrückten Körperquiz". Besser schlug sich die Zockershow mit Wayne Carpendal, wirklich überzeugen konnte aber auch sie nicht. Anders als "Promi-BB".

von Uwe Mantel
28.08.2014 - 09:19 Uhr

Zunächst mal ist es erfreulich, dass Sat.1 sich wieder an einstündige Shows in der Primetime wagt - zuletzt schien es ja fast so, als müsste jedes Konzept zwanghaft auf zwei bis drei Stunden aufgeblasen werden. Allzu erfolgreich war Sat.1 mit den ersten Versuchen allerdings nicht. In dieser Woche gingen "Deal or no Deal" und "Das verrückte Körperquiz" mit ziemlich mäßigen Quoten zu Ende.

"Deal or no Deal" verzeichnete mit 2,5 Millionen Zuschauern zwar insgesamt die höchste Reichweite bislang, konnte die ordentlichen Quoten aus den ersten beiden Wochen, als Marktanteile in der Zielgruppe um 11 Prozent lagen, zuletzt aber nicht mehr halten. 9,3 Prozent betrug der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Damit war die Sendung keinesfalls ein Totalausfall, doch ein Erfolg sieht eben auch ganz anders aus.

Marktanteils-Trend: Deal or no Deal
Deal or no Deal

Noch schwerer tat sich die gesamte Staffel über "Das verrückte Körperquiz" mit Thore Schölermann. Die Marktanteile waren schon zum Start knapp unter der 10-Prozent-Marke und fielen im weiteren Verlauf noch schwächer aus. Von den Tiefstwerten hat sich das "Körperquiz" zwar wieder erholt, auch zum Abschied reichte es aber nur für magere 8,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. 2,16 Millionen Zuschauer hatten insgesamt eingeschaltet.

Marktanteils-Trend: Das verrückte Körperquiz
Das verrückte Körperquiz

"Promi Big Brother" strahlte also offenbar - anders als es häufig beim Dschungelcamp zu beobachten ist - kaum auf das vorausgehende Programm aus. Die Fan-Basis des Großen Bruders bleibt aber weiterhin bemerkenswert stabil: 2,86 Millionen Zuschauer sahen insgesamt zu, quasi genauso viele wie am Dienstag. Auch der Marktanteil in der Zielgruppe lag mit 19,0 Prozent wieder auf einem hervorragenden Niveau.

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