Zwischen Formel 1 und Fußball brachte RTL am Sonntagnachmittag mit "Die Auto-Didakten" ein ungewöhnliches Format an den Start: Eine Stunde lang versuchten die Autonarren Xavier Naidoo und Moses Pelham den Zuschauern ihre Leidenschaft für Autos näherzubringen - und nutzten gleichzeitig einen knapp 2.000 Kilometer langen Roadtrip, um einen neuen Song zu schreiben. Den Geschmack des Publikums trafen die beiden damit allerdings offensichtlich nicht: Nur 470.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren waren um 16:15 Uhr dabei. Das entsprach einem recht dürftigen Marktanteil von 9,7 Prozent in der Zielgruppe.
In der erweiterten Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen, auf die man in Köln bekanntlich seit geraumer Zeit blickt, wurden ebenfalls nur 9,7 Prozent erzielt. Sowohl die Nachberichterstattung zur Formel 1 als auch eine im Anschluss gezeigte Doku über Fußball-Bundestrainer Joachim Löw verzeichneten bessere Werte als das zunächst einmalige Special, das sich als schwächstes Glied des RTL-Tagesprogramms erwies. Insgesamt erreichten "Die Auto-Didakten" lediglich 990.000 Zuschauer. Für eine weitere Spritztour dürften sich Xavier Naidoo und Moses Pelham damit also nicht empfohlen haben.
Sat.1 versuchte unterdessen am Vorabend sein Glück mit dem Doku-Special "Lugner & Spatzi - Die ganz, ganz große Liebe", verzeichnete damit aber nur miese Quoten. Lediglich 5,5 Prozent betrug der Marktanteil um 18:30 Uhr bei den 14- bis 49-Jährigen - kaum zu glauben, dass der Sender noch Lust auf weitere Geschichten aus dem Leben des Baulöwen Richard Lugner haben wird. Mehr als 950.000 Zuschauer waren für das Format nicht drin.
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