extra 3 / Christian Ehring © NDR/Jann Wilken
Luft nach oben, aber...

"Extra 3" im Ersten: Deutlich stärker als "Beckmann"

 

"Extra 3" legte aus Quotensicht alles in allem keinen glänzenden Start im Ersten hin, war aber deutlich erfolgreicher als "Beckmann" auf diesem Sendeplatz und sprach zudem ein für ARD-Verhältnisse junges Publikum an.

von Uwe Mantel
10.10.2014 - 09:17 Uhr

Statt mit "Beckmann" chancenlos gegen das ZDF anzutalken, setzt Das Erste donnerstags nun auf Comedy und Satire. In dieser Woche feierte "Extra 3" seinen Einstand auf dem neuen Sendeplatz. 1,43 Millionen Zuschauer sahen ab 22:45 Uhr zu, das entsprach einem Marktanteil von 8,4 Prozent. Auf den ersten Blick ist das nicht gerade ein glänzender Wert, allerdings bescherten Christian Ehring & Co. der ARD nichtsdestotrotz einen deutlichen Quoten-Aufschwung. "Beckmann" hatte zuletzt nämlich im Schnitt sogar weniger als eine Million Zuschauer.

Dazu kommt noch: Das Publikum war für ARD-Verhältnisse sehr jung. Bei den 14- bis 49-Jährigen holte "Extra 3" mit einem Marktanteil von 7,5 Prozent nämlich einen Wert klar über dem Senderschnitt. Es wurden zudem mehr junge Zuschauer gezählt als bei den "Tagesthemen" davor. Gleichwohl bleibt auch festzuhalten: "Nuhr im Ersten - Der Satiregipfel" war Mitte September mit über 1,7 Millionen Zuschauern und sogar 9,7 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-jährigen erfolgreicher als nun "Extra 3".

Im Anschluss an "Extra 3" lief auch "Krömer - Late Night Show" zum ersten Mal auf dem neuen Sendeplatz. 870.000 Zuschauer waren zu später Stunde noch dabei - damit bewegte sich Krömer leicht über dem Reichweiten-Niveau, das er zuletzt am späten Samstagabend erreicht hatte. 7,3 Prozent betrug der Marktanteil beim Gesamtpublikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil ARD-untypisch mit 7,0 Prozent fast ebensohoch.

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