Criminal Minds © ABC Studios
Ernüchternde Quoten-Entwicklung

"Criminal Minds" ging zum Staffel-Ende die Puste aus

 

Eigentlich konnte sich Sat.1 stets auf "Criminal Minds" verlassen, doch in den vergangenen Wochen ging der US-Serie gewissermaßen die Puste aus. Doch auch RTL kämpft derzeit mit Problemen und ließ "The Voice" erneut vorbeiziehen.

von Alexander Krei
07.11.2014 - 08:53 Uhr

Kaum hat der November begonnen, schon steht Sat.1 beinahe ohne neue Serien-Folgen da. Am Donnerstag ging nun auch noch die neunte Staffel von "Criminal Minds" zu Ende, die allerdings vor allem in den vergangenen Wochen auffällige Schwächen offenbarte - in direkter Konkurrenz zu "The Voice of Germany" tat sich die US-Krimiserie jedenfalls schwer, an jene Werte anzuknüpfen, die noch im Frühjahr oder September auf der Uhr standen. Und so waren auch zum Staffel-Finale nicht etwa 14 oder 15 Prozent Marktanteil drin, sondern nur knapp mehr als zehn Prozent in der Zielgruppe.

Mit 1,27 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern brachte es die vorerst letzte neue Folge von "Criminal Minds" auf reichlich unspektakuläre 10,6 Prozent Marktanteil - auf diesem Niveau hatte sich die Serie auch zuletzt schon bewegt. Mehr als 2,25 Millionen Zuschauer waren nicht zu holen. Eine direkt im Anschluss ausgestrahlte Wiederholung hielt aber zumindest fast alle von ihnen bei Sat.1 und blieb auch in der Zielgruppe angesichts von 10,6 Prozent Marktanteil konstant. In der erweiterten Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen, auf die man inzwischen auch bei Sat.1 blickt, lief es für "Criminal Minds" indes mit Marktanteilen von 10,1 und 9,8 Prozent ein wenig schlechter.

Marktanteils-Trend: Criminal Minds
Criminal Minds

Überhaupt nicht in Fahrt kommt "Crossing Lines", das noch im vorigen Jahr mit durchaus guten Quoten zu überzeugen wusste. Eine Woche vor dem Finale der zweiten Staffel sah es erneut ziemlich mau aus: Nur 1,73 Millionen Zuschauer konnten sich um 22:15 Uhr für die Krimiserie begeistern, die zu allem Überfluss mit lediglich 8,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe für den Tiefpunkt des Abends sorgte. Doch Sat.1 war keineswegs alleine mit seinen Serien-Problemen, denn zur selben Zeit musste auch RTL einen einstelligen Marktanteil hinnehmen. Mehr als 9,9 Prozent waren für eine Wiederholung von "Dr. House" nicht drin - da stellt sich schon die Frage, weshalb der Sender noch immer an den Wiederholungen der Arztserie festhält.

Hinzu kommt, dass auch "Alarm für Cobra 11" im Vorfeld nicht gänzlich zu überzeugen wusste. Während in der Vorwoche noch mehr als 15 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen erzielt wurden, verzeichnete eine neue Folge der Actionserie nun nur noch 13,3 Prozent bei insgesamt 2,89 Millionen Zuschauern. Mit einer alten Folge fuhr RTL direkt danach sogar bloß 12,5 Prozent Marktanteil ein. "The Voice of Germany" war angesichts dieser harmlosen Konkurrenz natürlich erneut nicht zu schlagen - mit einem Marktanteil von 22,3 Prozent sah es für die Castingshow bei ProSieben sogar wieder etwas besser aus als am vorigen Freitag bei Sat.1. Insgesamt waren 3,75 Millionen Zuschauer dabei und damit knapp 300.000 mehr als zuletzt.

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