Auch ohne deutsche Beteiligung: Fußball bringt Quote

Logo: ZDFErst im Elfmeterschießen wurde die zweite Halbfinalpartie des Confed Cups zwischen Mexico und Argentinien am Sonntagabend entschieden. Gut für's ZDF, schlecht für die Konkurrenz, denn dadurch verlängerte sich die Übertragung über die 20:15 Uhr-Grenze hinweg und dürfte sich somit bei den anderen Sendern in Zuschauereinbußen im Hauptabendprogramm niedergeschlagen haben. Denn besonders das zur besten Sendezeit ausgetragene Elfmeterschießen kam auf hervorragende Quoten: 11,47 Millionen Zuschauer waren bei der Entscheidung dabei.

Auch insgesamt war die Übertragung der "Mini-WM" wieder einmal die meistgesehene Sendung des Tages: 7,23 Millionen Zuschauer ab drei Jahren verfolgten im Schnitt die Partie im ZDF, der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 33,6 Prozent. Damit reichte die Zuschauerzahl natürlich nicht ansatzweise an die fast 13 Millionen heran, die am Vortag beim Ausscheiden der deutschen Mannschaft erzielt wurde, dürfte beim ZDF aber trotzdem für Freude sorgen.

In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen war dem Fußball der Tagessieg am Sonntag ebenfalls nicht zu nehmen: 2,45 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer reichten für einen Marktanteil von 28,8 Prozent in dieser Altersgruppe. Auch die Berichterstattung rund um das Spiel erreichte überzeugende Quoten: 4,07 Millionen Zuschauer ab drei Jahren sahen insgesamt zu, was 21,9 Prozent Marktanteil entsprach. Bei den 14- bis 49-jährigen wurde ein Marktanteil von 17,6 Prozent erzielt.

Entsprechend zufrieden gibt sich auch ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz: "Wir sind mit unseren Confederations Cup-Übertragungen als Test für die WM im kommenden Jahr insgesamt zufrieden. Mit Jürgen Klopp und Urs Meier haben wir zwei Experten präsentiert, die einen gelungenen Einstand hatten. Sie sind ein Gewinn für das ZDF und für die deutschen Fernsehzuschauer".

Mit dem "Traumschiff" hatte das ZDF ab 21 Uhr auch danach die reichweitenstärkste Sendung im Programm: 5,73 Millionen Zuschauer ab drei Jahren verfolgten die Herzschmerz-Geschichten auf hoher See, der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 19,6 Prozent. Doch auch bei den jüngeren Zuschauern kam die Sendung an: 1,46 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer entsprachen einem Marktanteil von 11,6 Prozent.

Damit sicherte sich das ZDF wie schon am Samstag auch am Sonntag die Tagesmarktführerschaft sowohl beim Gesamtpublikum als auch bei den 14- bis 49-jährigen. Genau 20,0 Prozent erreichte der Mainzer Sender bei den Zuschauern ab drei Jahren und verwies damit das Erste, das 11,7 Prozent erreichte, deutlich auf Platz 2. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurde ein Marktanteil von 12,9 Prozent erreicht.