Bundesvision Song Contest 2015 © ProSieben/Willi Weber
Raabs letzter BuViSoCo

"Bundesvision Song Contest" bessert sich wieder

 

Ob es den "Bundesvision Song Contest" auch in Zukunft noch geben wird, steht noch nicht fest. Aus Quotensicht wäre eine Fortsetzung verlockend: Stefan Raabs Musikwettbewerb konnte in diesem Jahr wieder etwas zulegen und holte den Tagessieg.

von Marcel Pohlig
30.08.2015 - 09:03 Uhr

Jahr für Jahr lädt Stefan Raab auf ProSieben zum "Bundesvision Song Contest". In diesem Jahr konnte der Musikwettbewerb wieder etwas zulegen und steigerte sich in der Zielgruppe von 13,0 Prozent, die im vergangenen Jahr erreicht wurden, auf ordentliche 15,2 Prozent. Dabei profitierte ProSieben vor allem von der insgesamt etwas geringeren Fernsehnutzung am Samstagabend. Mit 1,04 Millionen Zuschauern in der Zielgruppe fiel der absolute Wert nämlich sogar etwas geringer aus als noch vor einem Jahr.

Insgesamt verfolgten 1,46 Millionen Zuschauer die von ProSieben und Raab auch "Landesmeisterschaft im Singen" genannte Live-Show aus Bremen, womit sich der "Bundesvision Song Contest" auf dem Vorjahresniveau bewegte und einen soliden Marktanteil von 7,4 Prozent erreichte. Den Sieg holte mit 170 Punkten übrigens Mark Forster. Sollte die Show auch ohne Stefan Raab fortgesetzt werden, würde der "Bundesvision Song Contest" damit im kommenden Jahr in Rheinland-Pfalz gastieren. Eine Entscheidung ist dazu aber noch nicht getroffen worden.

Raab holte persönlich jedenfalls ein letztes Mal mit der Musikshow den Sieg in der Zielgruppe. Sat.1 war mit 730.000 Zuschauern, die "Fünf Freunde" sehen wollten, der stärkste Verfolger im Abendprogramm und kann sich über gute 10,3 Prozent freuen. Insgesamt schalteten zufriedenstellende 1,48 Millionen Zuschauer ein, was einem Marktanteil von 6,6 Prozent entspricht. Am späten Abend fehlt dem Sender nun allerdings "Promi Big Brother": "Jetzt wird's schräg" war kein guter Ersatz und hielt anschließend nur 7,4 Prozent in der Zielgruppe bei der Stange.

Auch RTL versuchte es mit Familienkost und wiederholte mal wieder "Ice Age 2 – Jetzt taut's", konnte damit aber nicht sonderlich punkten. Nur 680.000 Zuschauer schalteten ein und damit nicht mehr als miese 9,6 Prozent. Bei "Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter" sank der Marktanteil in der klassischen Zielgruppe anschließend sogar auf 9,2 Prozent. In der erweiterten Zielgruppe, auf die man in Köln offiziell schaut, lief es mit 8,6 Prozent sogar noch etwas schlechter. "Ice Age 2" kam hier zuvor nur auf 8,1 Prozent, insgesamt schalteten nur 1,15 Millionen Zuschauer ein.

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