CSI: Vegas © RTL
Gegen den Fußball

Wieder nichts zu holen für RTL, ProSieben und Sat.1

 

Der Dienstagabend bleibt für die großen Privatsender weiterhin kein gutes Pflaster. Die Fußball-Konkurrenz ließ die ohnehin schon trostlose Situation der vergangenen Wochen noch ein wenig trister aussehen. Das ZDF fuhr mit seiner Anti-Fußball-Strategie wieder gut

von Uwe Mantel
20.04.2016 - 09:37 Uhr

"CSI: Vegas" stolpert bei RTL weiter seinem Serienfinale entgegen. Die gute Nachricht: Trotz Konkurrenz durch den DFB-Pokal ging es für die Serie nicht weiter nach unten. Die schlechte: Mit 10,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen bleibt die Krimiserie auf einem weiterhin enttäuschenden Niveau. Die Gesamt-Zuschauerzahl lag mit 2,39 Millionen Zuschauern sogar auf dem niedrigsten Wert seit dem Wechsel auf den Dienstagabend.

Während "CSI: Vegas" anders als in der vergangenen Woche zumindest wieder die 10-Prozent-Marke übersprang, kam diesmal "CSI: Cyber" nicht über 9,8 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen hinaus. Auch hier sahen nicht mehr als 2,39 Millionen Zuschauer zu. "CSI: Miami" holte danach 10,7 Prozent in der klassischen Zielgruppe, "The Blacklist" lief nach 23 Uhr mit 11,6 Prozent immerhin am wenigsten schlecht.

Auch ProSieben bietet weiterhin ein sehr ernüchterndes Bild am Dienstagabend. Einzig die erste "Simpsons"-Folge um 20:15 Uhr kam mit 11,0 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe trotz einer Wiederholung auf zumindest solide Quoten. Die zweite Folge holte dann schon nur noch 9,4 Prozent - und alle Erstausstrahlungen im weiteren Verlauf des Abends liefen dann noch schlechter: "2 Broke Girls" kam auf 7,7 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, "Supergirl" auf 7,6 Prozent, "The Flash" auf 8,9 Prozent.

Sat.1 zeigte um 20:15 Uhr nur die Wiederholung des Films "Mich gibt's nur zweimal" und blieb damit wie erwartet chancenlos. 1,45 Millionen Zuschauer wurden insgesamt gezählt, der Marktanteil in der Zielgruppe lag bei 7,6 Prozent. "Akte 20.16" verharrte im Anschluss auf diesem schwachen Niveau und kam nicht über 7,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hinaus.

Beim ZDF griff unterdessen mal wieder das übliche Dienstags-Paradoxon - denn immer wenn Das Erste ein besonders zugkräftiges Fußball-Spiel zeigt, steigen auch im ZDF die Quoten. Der Grund: Statt auf "ZDFzeit" und "Frontal 21" setzt das ZDF dann einfach auf Herzschmerz. Und siehe da: 4,81 Millionen Zuschauer sahen den Rosamunde-Pilcher-Film "Das Geheimnis der weißen Taube" (15,3 Prozent Marktanteil), 3,46 Millionen Zuschauer direkt im Anschluss "Inga Lindström: Mia und ihre Schwestern" (13,9 Prozent Marktanteil). Zudem lief es auch für ZDFneo mal wieder sehr gut: "Kommissarin Heller" ermittelte vor 1,3 Millionen Zuschauern, was 4,1 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum entsprach. "Letzte Spur Berlin" lief im Anschluss vor 900.000 Zuschauern, "Blockbustaz" schlug sich mit 340.000 Zuschauern und Marktanteilen von 1,6 Prozent bei Jung und Alt ebenfalls ordentlich.

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