Promi Big Brother © Sat.1/Willi Weber
Gegen den Fußball

"Promi Big Brother" fällt weiter Richtung Mittelmaß

 

Die Fußball-Übertragung dürfte ein paar Zuschauer gekostet haben, der größte Teil von "Promi Big Brother" lief aber erst nach dem Schlusspfiff. Trotzdem ging der Marktanteil am Sonntag nochmal um fast drei Prozentpunkte zurück.

von Uwe Mantel
05.09.2016 - 09:30 Uhr

Die neue Staffel von "Promi Big Brother" will bislang nicht so recht in Fahrt kommen: Nachdem am Samstag der Marktanteil mit 14,2 Prozent bereits auf den schwächsten Wert seit der holprigen ersten Staffel gefallen war, ging's am Sonntag nochmal weiter runter. Mit 870.000 14- bis 49-jährigen Zuschauern waren diesmal nicht mehr als 11,3 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe drin. Die absolute Gesamt-Zuschauerzahl ging nochmal leicht um 80.000 von 1,84 auf 1,76 Millionen zurück.

Nun lässt sich das zum Teil sicherlich mit der Fußball-Konkurrenz erklären: RTL zeigte am Sonntagabend das WM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalelf gegen Norwegen - allerdings überlappte sich das Spiel nur rund 20 Minuten mit "Promi BB". Und die Nachberichterstattung ab 22:45 Uhr war bei RTL mit 14,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen eher kein unüberwindlicher Gegner. "Promi Big Brother" konnte aber zugegeben auf kein gutes Lead-In bauen. "Navy CIS" holte um 20:15 Uhr nur 7,4 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe, "Navy CIS: L.A." kam im Anschluss nicht über 7,0 Prozent hinaus.

Sehr zufrieden sein kann unterdessen aber Sixx: Dort sahen die nächtliche "Big Brother"-Sendung nämlich ähnlich viele Zuschauer wie am Samstag (insgesamt im Schnitt 280.000). Weil in der Nacht von Sonntag auf Montag aber sonst weniger Zuschauer vor dem Fernseher saßen als von Samstag auf Sonntag, zogen die Marktanteile weiter auf 4,2 Prozent beim Gesamtpublikum und 4,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen an.

Nochmal zurück zu Sat.1: Am Vorabend startete dort "Julia Leischik sucht: Bitte melde dich" in die neue Staffel. Mit 10,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen war es ein ordentlicher Auftakt, der aber verglichen mit früheren Staffeln noch Luft nach oben lässt. 2,69 Millionen Zuschauer hatten insgesamt eingeschaltet, was beim Gesamtpublikum 11,3 Prozent Marktanteil entsprach.

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