Blindspot © NBC
Schon einstellig

"Blindspot" kann starke Auftaktquote nicht halten

 

Nach dem starken Auftakt in der vergangenen Woche verlor "Blindspot" in der zweiten Woche deutlich an Zugkraft. "Criminal Minds" meldete sich dafür stark zurück und kostete "Cobra 11" einige Zuschauer.

von Uwe Mantel
16.09.2016 - 09:06 Uhr

Nachdem "Blindspot" in der vergangenen Woche mit 13,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe gestartet war, durfte man bei Sat.1 die Hoffnung hegen, dass es doch mal wieder gelingen könnte, eine neue Serie erfolgreich zu etablieren. Schon in Woche 2 setzt aber Ernüchterung ein: Von den 2,52 Millionen Zuschauer der Auftaktfolge waren in der zweiten Woche nur noch 2,15 Millionen übrig. In der Zielgruppe scheiterte "Blindspot" bereits an der 10-Prozent-Marke und musste sich mit 9,9 Prozent Marktanteil zufrieden geben.

Dabei hatte "Criminal Minds" ein starkes Lead-In geliefert. Die Serie holte zum Start der neuen Folgen nämlich gute 12,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. 2,24 Millionen Zuschauer hatten insgesamt eingeschaltet. Damit lieferte sich "Criminal Minds" ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit "Alarm für Cobra 11", das die RTL-Serie aber letztlich knapp für sich entschied. 13,1 Prozent Marktanteil holte die Autobahnpolizei bei den 14- bis 49-Jährigen, 2,36 Millionen Zuschauer sahen insgesamt zu. Es war damit allerdings auch die bislang schwächste Folge dieser Staffel.

Der weitere Abend entwickelte sich für RTL dann zudem nicht nach Maß. Eine alte "Cobra 11"-Folge blieb im Anschluss bei 10,7 Prozent Marktanteil hängen. Damit fiel RTL auf Vox-Niveau zurück, wo "Dirty Dancing" mit 10,7 Prozent Marktanteil punktete. Die "Anwälte der Toten" kamen bei RTL später am Abend sogar nur auf Marktanteile von 8,8 und 9,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Sat.1 konnte sich um 22:15 Uhr dank "Promi Big Brother"  hingegen nochmal steigern. Mit einem Marktanteil von 13,3 Prozent in der Zielgruppe kam das Format einen Tag vor dem Finale auf einen soliden Wert. Dass er trotzdem kaum Grund zum Jubel bietet, zeigt der Vergleich mit dem Vorjahr: Da lag "Promi Big Brother" am Tag vor dem Finale bei 23,4 Prozent Marktanteil. Gegen Mitternacht übernahm dann wieder Sixx die "Promi Big Brother"-Berichterstattung und erreichte damit 5,7 Prozent Marktanteil - für den Frauensender bleibt die nächtliche Sendung also ein voller Erfolg.

Weniger zu lachen hat man beim Blick auf die Donnerstagsquoten hingegen bei RTL Nitro. Nachdem "King of Queens" den Abend schon nur mit mageren Marktanteilen von 0,4 und 0,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen eröffnet hatte, startete auch die zweite Staffel von "Brookyln Nine-Nine" nicht gut. 0,6 und 0,8 Prozent wurden hier mit den beiden Episoden in der klassischen Zielgruppe erzielt. Mehr als 100.000 Zuschauer waren nicht dafür zu gewinnen. Die sechste Staffel von "Modern Family" steigerte sich danach über 1,1 auf zuletzt immerhin 1,3 Prozent in der Zielgruppe. 130.000 Zuschauer sahen gegen 22:30 Uhr zu.

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