Das Pubertier © ZDF/Britta Krehl
Kein Glück für ZDF-Serien

"Pubertier" verliert weiter, "Zarah" bei ZDFneo schwach

 

Der Abwärtstrend geht weiter: Trotz der vorgenommenen Programmänderung konnte sich "Das Pubertier" nicht stabilisieren. Im Gegenteil: Es ging noch weiter bergab. "Zarah" fristet nun ja ohnehin ein Schattendasein.

von Timo Niemeier
29.09.2017 - 09:16 Uhr

Weil die neuen Serien "Das Pubertier" und "Zarah" nicht wirklich überzeugen konnten, kündigte das ZDF vor wenigen Tagen Änderungen am Line-Up an. Am vergangenen Donnerstag war "Das Pubertier" nun erstmals alleine in der Primetime zu sehen - mit einer Doppelfolge. "Zarah" wurde in die Nacht verbannt und läuft nur noch bei ZDFneo zu einer prominenten Uhrzeit. Geholfen hat das alles nichts: Die Quoten fallen weiter. Die zwei Folgen von "Das Pubertier" wollten am Donnerstag nur noch 2,42 und 2,18 Millionen Menschen sehen. Das waren zwei neue Negativ-Rekorde in Serie. 8,2 und 7,4 Prozent Marktanteil standen am Ende für das ZDF zu Buche.

Besonders bitter: Im Anschluss daran sorgte das "heute-journal" für einen kräftigen Einschaltimpuls. 3,86 Millionen Menschen sahen sich die Nachrichtensendung an, der Marktanteil schoss auf 14,3 Prozent nach oben. Und auch "Maybrit Illner" (15,4 Prozent) und vor allem "Markus Lanz" (19,0 Prozent) überzeugten danach noch. Da hilft es auch wenig, dass es für "Das Pubertier" beim jungen Publikum angesichts von 8,3 und 8,0 Prozent gar nicht so schlecht aussah - so gut lief es bislang noch nie.

"Zarah - Wilde Jahre" kam um weit nach Mitternacht im ZDF auf 450.000 Zuschauer und 8,4 Prozent Marktanteil. Ähnlich viele Zuschauer unterhielt die Serie mit derselben Folge auch bei ZDFneo, die dort allerdings schon ab 21 Uhr zu sehen war: 400.000 Zuschauer sorgten hier für 1,4 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen landete die Serie bei nur 0,3 Prozent. "Letzte Spur Berlin" unterhielt im Vorfeld noch 910.000 Menschen und kam damit auf 3,1 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Das "Neo Magazin Royale" erreichte am späten Abend 290.000 Menschen und landete damit bei 1,4 (Gesamtpublikum) und 1,6 Prozent (14-49).

Die ZDF-Schwäche in der Primetime spielte derweil dem Ersten in die Karten, wo der Spielfilm "Hubert und Staller: Unter Wölfen" auf 3,72 Millionen Zuschauer und 12,6 Prozent Marktanteil kam. Auch beim jungen Publikum lief es mit 8,8 Prozent recht gut. Weil das ZDF aber tagsüber und am Vorabend hohe Marktanteile einfuhr, sicherten sich die Mainzer mit 13,5 Prozent die Tagesmarktführerschaft. Das Erste musste sich auf Rang zwei mit nur 10,2 Prozent begnügen.

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