Der Preis ist heiß © MG RTL D / Frank Hempel
Licht und Schatten in den hinteren Reihen

Tamme-Doku schwach, "Preis ist heiß" steigert sich

 

Mit einer zweistündigen Doku hat kabel eins am Dienstag auf das Leben von Tamme Hanken zurückgeblickt, die Quoten waren aber enttäuschend. Dafür konnte sich "Der Preis ist heiß" bei RTLplus deutlich steigern - im Gegensatz zu den anderen Gameshows.

von Timo Niemeier
11.10.2017 - 09:33 Uhr

Der plötzliche Tod von Tamme Hanken war auch ein schwerer Schlag für kabel eins, das dadurch ein wichtiges Sendergesicht verlor. Am Dienstag ehrte der Sender den XXL-Ostfriesen zum Todestag mit einer zweistündigen Dokumentation, die von 1,01 Millionen Menschen gesehen wurde. Mit 3,8 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe war das Interesse aber eher gering. Das "K1 Magazin" steigerte sich danach auf etwas bessere 4,5 Prozent.

Aber auch RTL II konnte in der Primetime nicht punkten. "Zuhause im Glück" erreichte nur 1,05 Millionen Zuschauer und 3,9 Prozent Marktanteil. Beide Werte bdeuteten damit ein neues Allzeit-Tief für die Dokusoap. "Hand drauf! Feilschen mit Alex Walzer" landete danach sogar nur bei 3,4 Prozent. Und auch "The Walking Dead" blieb am späten Abend bei enttäuschenden Werten hängen. Freuen kann man sich dagegen bei Tele 5: "Layer Cake" mit Daniel Craig kam dort zur besten Sendezeit auf 530.000 Zuschauer und 1,8 bei allen und 1,4 Prozent Marktanteil bei den jungen Zuschauern. "Drecksau" sahen danach immerhin noch 260.000 Menschen, was beim jungen Publikum zu 1,6 Prozent Marktanteil führte.

Verwundert die Augen reiben wird man sich heute wohl bei RTLplus: Nach dem schon recht ordentlichen Start von "Der Preis ist heiß" legte die Show am Dienstag noch einmal deutlich zu. 290.000 Menschen sahen sich Ausgabe zwei an, der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen kletterte auf 3,0 Prozent und lag damit dreimal so hoch wie am Montag. Erneut sorgte die von Wolfram Kons moderierte Show für einen Einschaltimpuls -  allen voran bei den jungen Zuschauern. Die anderen Gameshows konnten von dieser Stärke aber nicht profitieren: Schon "Jeopardy" stürzte im Anschluss auf 120.000 Zuschauer und 0,5 Prozent ab. Für "Familienduell" (0,2 Prozent), "Ruck Zuck" (0,3 Prozent) und "Das Glücksrad" (0,2 Prozent) sah es im Anschluss noch schlechter aus.

Über einen neuen Rekord freuen kann man sich unterdessen bei TLC: Die Serie "Tödliche Stille" unterhielt ab 22:15 Uhr 260.000 Menschen. Mehr hatte der Sender bislang bei einer einzelnen Sendung noch nie. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum betrug 1,3 Prozent. Die Reichweite bei den 14- bis 49-Jährigen lag bei 190.000 und war damit die zweithöchste seit Senderstart. Hier wurden sogar 2,6 Prozent Marktanteil gemessen. 

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