Club der roten Bänder © Vox/Benno Kraehahn
Finale Staffel

"Club der roten Bänder" startet stark, aber unter Vorjahr

 

Die ersten zwei Folgen der letzten Staffel vom "Club der roten Bänder" haben Vox starke Quoten beschert, 2016 lief es für die zweite Staffel aber noch ein bisschen besser. Einige Zuschauer dürfte mit Sicherheit auch das starke "Bauer sucht Frau" gekostet haben.

von Timo Niemeier
14.11.2017 - 09:45 Uhr

Es ist in der Fernsehwelt ein ungewöhnliches Unterfangen, eine Serie auf ihrem Höhepunkt zu beenden. Genau das haben die Macher der Vox-Serie "Club der roten Bänder" aber vor. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres bestätigten Sender und Produktionsfirma Bantry Bay, dass nach der dritten Staffel Schluss sein wird. Man wolle die Geschichte rund um Leo, Jonas, Emma, Alex, Toni und Hugo in einer Trilogie erzählen. Zum Auftakt in die finale Staffel sah es nun mal wieder richtig gut aus, auch wenn die Werte aus dem vergangenen Jahr nicht ganz erreicht werden konnten.

Die erste Folge sahen sich 2,37 Millionen Menschen an, Episode zwei steigerte sich danach auf 2,46 Millionen Zuschauer. Bei beiden Folgen waren etwas mehr als eineinhalb Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren alt. In der Zielgruppe konnte sich Vox damit über starke 14,0 und 14,8 Prozent freuen. Die finale Staffel vom "Club" hat damit einen richtig guten Start hingelegt. Im vergangenen Jahr lief es für den Auftakt der zweiten Staffel mit knapp drei Millionen Zuschauern und fast 16 Prozent noch ein bisschen besser.

Bei Vox werden am Dienstag  aber auch ohne einen neuen Rekord die Korken knallen: Die Doku "Wir sind unbesiegbar" holte im Anschluss noch gute 9,6 Prozent und auch "Goodbye Deutschland" hielt sich zu später Stunde bei 9,4 Prozent. Durch all diese starken Werte kam Vox am Montag auf einen Tagesmarktanteil in Höhe von 9,2 Prozent - nur RTL und ProSieben waren noch erfolgreicher.

Besonders RTL dürfte Vox einige Zuschauer geklaut haben. 5,58 Millionen Menschen sahen sich die neueste "Bauer sucht Frau"-Folge an, das entsprach schon beim Gesamtpublikum starken 17,4 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen lief es mit 1,98 Millionen Zuschauern und 18,6 Prozent noch ein bisschen besser. Damit sicherte sich Inka Bause den ungefährdeten Tagessieg sowohl beim Gesamtpublikum als auch bei den jungen Zuschauern. "Adam sucht Eva" kam ab 22:15 Uhr noch auf 3,37 Millionen Zuschauer und 18,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe.

Überhaupt nicht rund lief es für Sat.1: Eine neue Folge "Navy CIS" lockte exakt zwei Millionen Zuschauer an, der Marktanteil beim jungen Publikum lag mit 7,5 Prozent nur knapp über dem bisherigen Allzeit-Tief von 7,0 Prozent. "Bull" und "Hawaii Five-0" fielen danach auf 5,9 und 5,7 Prozent - beides sind neue Tiefstwerte. Dafür lief es in der Früh richtig gut: Das "Frühstücksfernsehen" holte mit 20,4 Prozent den besten Wert seit fünf Jahren und war rund doppelt so stark wie die Kollegen von RTL, wo "Guten Morgen Deutschland" nur auf 10,8 Prozent kam. 550.000 Zuschauer schalteten beim "Frühstücksfernsehen" rein. Recht solide präsentierte sich "The Big Bang Theory" bei ProSieben: Die vier Primetime-Folgen holten Marktanteile zwischen 9,6 und 11,2 Prozent. 

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