Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Die deutschen Fernsehzuschauer sind offenbar nicht so recht im ESC-Fieber: Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contests hat bei One am Dienstagabend jedenfalls deutlich weniger Menschen vor den Fernseher gelockt als vor einem Jahr. 390.000 Zuschauer waren im Schnitt ab 21:00 Uhr dabei, 2017 zählte die Show dagegen noch deutlich mehr als eine halbe Million Zuschauer.

Alleine am guten Wetter lag es übrigens nicht, denn gleichzeitig sank auch der Marktanteil beim jungen Publikum: Konnte sich der Sender vor einem Jahr noch über starke 3,6 Prozent freuen, so waren diesmal nur noch 2,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen drin - auch dieser Wert liegt aber erneut deutlich über den Normalwerten von One. Im Vorfeld hatte "Spektakulär und schräg - Best of Eurovision Song Contest" bereits gute 1,8 Prozent erzielt und 270.000 Zuschauer vor den Fernseher gelockt.

Richtig gut startete unterdessen ZDFneo in den Abend: Dort erreichte der Krimi "Nord Nord Mord" im Schnitt 1,91 Millionen Zuschauer - und damit mehr Menschen als die neue RTL-Serie "Lifelines". Beim Gesamtpublikum entsprach das einem Spitzen-Marktanteil von 7,1 Prozent, aber auch bei den 14- bis 49-Jährigen lief's mit 2,7 Prozent gut. "Ein Fall für zwei" wollten danach noch 910.000 Zuschauer sehen, bei "Blockbustaz" blieben im weiteren Verlauf des Abends 380.000 Zuschauer dran. Das waren wieder deutlich mehr als zuletzt.

Nitro schlug sich derweil mit Spielfilmen ordentlich: So erreichte "Aviator" immerhin 1,6 Marktanteil in der Zielgruppe, ehe "Missing" am späten Abend auf 2,2 Prozent kam. Bei ProSieben Maxx verbuchte "Flight" zunächst 1,2 Prozent, "Meeting Evil" steigerte sich im weiteren Verlauf auf 2,0 Prozent. Sixx brachte es mit "Profiling Paris" zeitweise sogar auf 490.000 Zuschauer sowie stolze 2,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe und auch bei DMAX stand nach 22 Uhr mit "Im Angesicht des Feuers" und "Drug Wars" zeitweise eine Zwei vor dem Komma.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV