Lifelines © MG RTL D / Frank Dicks
Enttäuschende Fiction-Quoten

"Lifelines" kurzzeitig zweistellig, "Staatsfeind" enttäuscht

 

Neue Zuschauer konnte RTL mit seiner Serie "Lifelines" in der zweiten Woche nicht hinzugewinnen, doch der Marktanteil lag zumindest kurzzeitig im zweistelligen Bereich. In Sat.1 ging "Der Staatsfeind" in der Zielgruppe derweil komplett baden.

von Alexander Krei
16.05.2018 - 09:50 Uhr

RTL hatte am Dienstag die mit Abstand meistgesehene Sendung in der Zielgruppe im Programm. Mit 1,50 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern dominierte "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" das Feld mühelos und verbuchte am Vorabend einen starken Marktanteil von 22,2 Prozent - für den Soap-Dauerbrenner war das der beste Wert seit Ende Januar. Insgesamt schalteten 2,78 Millionen Zuschauer ein. Kurios: Selbst "RTL aktuell" verzeichnete am Vorabend mehr junge Zuschauer als sämtliche Primetime-Formate und damit auch mehr als "Lifelines".

Für die neue RTL-Serie gibt es allerdings zumindest eine halbwegs gute Nachricht: Nachdem es in der vergangenen Woche zum Start nur für tief einstellige Marktanteile reichte, waren diesmal mehr als zehn Prozent drin. 890.000 Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren entsprachen einem Marktanteil von 10,5 Prozent - wirklich berauschend ist das nicht, aber zumindest ein positives Zeichen. Getrübt wird die Freude allerdings mit Blick auf die zweite Folge des Abends, die direkt im Anschluss schon nur noch 8,5 Prozent schaffte.

Insgesamt schalteten zunächst 1,60 Millionen Zuschauer ein, ehe danach nur noch 1,56 Millionen dran blieben. Ähnlich wie in den vergangenen Wochen bei "Jenny - echt gerecht!", zeichnet sich die Doppelprogrammierung auch im Falle von "Lifelines" für RTL bislang nicht aus. Sat.1 kam unterdessen mit dem zweiten Teil seines Thrillers "Der Staatsfeind" auf 1,93 Millionen Zuschauer und verlor insbesondere in der Zielgruppe kräftig. Kam der erste Teil zumindest noch auf 8,5 Prozent Marktanteil, so waren diesmal gerade mal noch 6,4 Prozent drin - eine echte Enttäuschung.

Gute Quoten waren unterdessen auch für "jerks" nicht drin, allerdings konnte sich die Serie mit Christian Ulmen und Fahri Yardim ohne "The Orville" im Vorprogramm aber zumindest speichern. Nachdem in der Vorwoche weniger als fünf Prozent Marktanteil eingefahren wurden, schafften die beiden Folgen bei ProSieben diesmal am späten Abend immerhin Werte von 7,6 und 7,2 Prozent, was für den Sender freilich trotzdem kein Erfolg ist. Zuvor blieben aber auch die "Simpsons" mit Wiederholungen über weite Strecken hinweg einstellig.

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