Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Nach den Erfolgen in den vergangenen beiden Jahren ließ RTL auch in diesem Jahr wieder eine XXL-Folge von "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten" produzieren, die zwar wie üblich am Vorabend startete, sich dann aber bis in die Primetime zog. Und auch in diesem Jahr erwies sich das aus Quotensicht wieder als sehr gute Idee: 3,35 Millionen Zuschauer sahen die Mallorca-Folge im Schnitt, das war ein neuer Jahresbestwert.

Auch der Marktanteil in der Zielgruppe lag mit 22,4 Prozent nur knapp unter dem Bestwert 2018, der erst am Montag mit 22,6 Prozent aufgestellt worden war. Ohnehin hat "GZSZ" bislang ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich, der Marktanteilsschnitt liegt bislang so hoch wie seit 2013 nicht mehr. Kleiner Wermutstropfen allenfalls: Die Primetime-Specials in den vergangenen beiden Jahren hatten sogar noch ein paar Zuschauer mehr, 3,5 Millionen waren es im letzten Jahr, rund vier Millionen im Jahr 2016.

Im Anschluss an die XXL-Folge zeigte RTL dann noch das 45-minütige Special "GZSZ - Das große Mallorca-Abenteuer der Stars", für das immerhin noch 2,63 Millionen Zuschauer dran blieben. Der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen hielt sich mit 17,1 Prozent noch weit über dem Senderschnitt. Die Wiederholungen der Serie "Schmidt - Chaos auf Rezept" starteten danach allerdings trotzdem mit einem einstelligen Marktanteil von 9,7 Prozent, steigerte sich aber mit der zweiten Folge auf 12,4 Prozent.

"GZSZ" bereitete unter anderem den großen privaten RTL-Konkurrenten offensichtlich erhebliche Probleme. Bei ProSieben dümpelten die "Simpsons" zwischen 5,1 und 6,6 Porzent Marktanteil in der Zielgruppe vor sich hin, ehe "jerks." erneut mit zunächst 6,0 und dann 6,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen gewohnt ernüchternde Quoten holte. In den vergangenen Wochen kam aber immerhin nochmal jeweils ein deutlicher Aufschlag durch zeitversetzte Nutzung hinzu. Für Sat.1 lief es zum Start in den Abend mit dem Film "Vaterfreuden" mit Matthias Schweighöfer sogar noch schlechter, der Marktanteil lag hier bei nur 5,5 Prozent. Um so bemerkenswerter, dass sich das Magazin "Akte" im Anschluss sehr deutlich auf 8,7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe steigern konnte. Sogar die absolute Zuschauerzahl lag mit 1,07 Millionen um 30.000 höher als beim Film davor.

Zum Start in den Abend lagen ProSieben und Sat.1 aber selbst beim jüngeren Publikum zunächst noch hinter den Serien im Ersten, die zudem wieder den Doppelsieg beim Gesamtpublikum einfahren konnten. "Falk" verlor zwar im Vergleich zur Vorwoche insgesamt ein paar Zuschauer, 3,82 Millionen Zuseher reichten aber trotzdem noch für 14,0 Prozent Marktanteil. Zudem stieg der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen mit 8,1 Prozent auf einen neuen Bestwert. "In aller Freundschaft" sahen im Anschluss 4,28 Millionen Zuschauer, der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen zog noch auf 9,0 Prozent an.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV