Die ZDF-Krimireihe "Marie Brand" mit Mariele Millowitsch hat zum Start ins Jahr nur nur knapp den Rekordwert aus dem vergangenen Jahr verpasst: 7,56 Millionen Zuschauer entschieden sich am Mittwochabend für "Marie Brand und der Reiz der Gewalt" - damit erreichte der Film sogar mehr Menschen als der "Tatort" am Neujahrsabend. Der Marktanteil belief sich auf hervorragende 23,0 Prozent,  keine andere Sendung konnte auch nur ansatzweise ähnliche Zahlen verbuchen. Selbst beim jungen Publikum musste sich der Krimi mit einem Marktanteil von 9,9 Prozent nur RTL geschlagen geben.

Das Erste litt dagegen unter der starken Konkurrenz und kam mit seinem Beziehungsdrama "Bist du glücklich?" in direkter Konkurrenz zu "Marie Brand" nicht über 2,52 Millionen Zuschauer und schwache 7,7 Prozent Marktanteil hinaus. Selbst die "Rentnercops" erreichten am Vorabend geringfügig mehr Menschen: Mit 2,59 Millionen Zuschauern sowie 10,0 Prozent Marktanteil verbuchte die Serie zum Staffel-Finale neue Bestwerte. Zuvor hatte "Wer weiß denn sowas?" sogar bereits 3,70 Millionen Zuschauer vor den Fernseher gelockt.

Als schlechte Idee erwies sich fürs Erste dagegen, am späten Abend noch einmal die erste Staffel von "Babylon Berlin" zu wiederholen. Die ersten beiden Folgen kamen ab 22:00 Uhr auf gerade mal 1,23 Millionen Zuschauer sowie 5,4 Prozent Marktanteil, für die Doku "1929 - Das Jahr Babylon" interessierten sich danach bloß 630.000 Menschen. Beim ZDF hielt das "heute-journal" dagegen noch 5,07 Millionen Zuschauer bei der Stange, ehe die Dokumentation "Die neue Seidenstraße" noch von 3,61 Millionen gesehen wurde.

Schöne Erfolge feierte derweil auch ZDFneo, das trotz der Krimi-Konkurrenz durchs Hauptprogramm mit "Ein starkes Team" noch auf 1,10 Millionen Zuschauer kam. Eine weitere Folge der Krimireihe steigerte sich danach sogar auf 1,71 Millionen Zuschauer, die für sehr gute 6,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum sorgten.