Plötzlich arm, plötzlich reich © Sat.1
Rückschlag

Sat.1: "Plötzlich arm, plötzlich reich" bricht plötzlich ein

 

Gerade mal noch eine Million Zuschauer haben sich in dieser Woche für die Sat.1-Reihe "Plötzlich arm, plötzlich reich" begeistern können, die bisherigen Tiefstwerte wurden weit unterboten. Auch vom Vorabend kommen weiter keine guten Nachrichten.

von Alexander Krei
10.01.2019 - 09:26 Uhr

Das Vorabendprogramm bereitet Sat.1 weiterhin große Probleme, auch am Mittwoch lagen die Quoten wieder im tiefroten Bereich. So kam der Neustart "Wie gnial ist das denn?!" auf nur 3,1 Prozent Marktanteil, womit es noch ein wenig schlechter lief als an den Tagen zuvor. Zum Problemfall gerät jetzt allerdings auch die Dokusoap "Plötzlich arm, plötzlich reich", die noch im vergangenen Jahr ein solider Erfolg für den Sender war.

Nachdem sich das Format in der Vorwoche mit 8,2 Prozent Marktanteil zurückmeldete, reichte es diesmal für lediglich 4,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Auch die Gesamt-Reichweite des "Tausch-Experiments" fiel mit genau einer Million Zuschauern so niedrig aus wie noch nie. Binnen Wochenfrist kamen damit über eine halbe Million Zuschauer abhanden. Zudem lag Sat.1 noch hinter den "Wollnys", die bei RTL II auf 1,14 Millionen Zuschauer sowie 7,2 Prozent Marktanteil kamen.

Wenig ruhmreich sah es auch im weiteren Verlauf des Abends aus: So erzielte die "Sat.1-Reportage" nur 4,1 Prozent Marktanteil, "Akte 20.19" kam auf neuem Sendeplatz nicht über 5,0 Prozent hinaus. Nicht spektakulär, aber zumindest deutlich besser war die Lage dagegen bei ProSieben: Dort erreichte die Actionkomödie "Taffe Mädels" im Schnitt 1,71 Millionen Zuschauer sowie 10,4 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Später am Abend blieb "Ein Chef zum Verlieben" mit 9,1 Prozent glanzlos.

Bei Vox startete derweil "Outlander" mit ordentlichen Quoten in die neue Staffel: 1,31 Millionen Zuschauer schalteten um 20:15 Uhr ein und sorgten für 6,5 Prozent Marktanteil, eine weitere Folge steigerte sich danach auf 7,2 Prozent. Wiederholungen von "Ransom" und "Rizzoli & Isles" hielten sich später jedoch nur mit Mühe über der Marke von drei Prozent.

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