Dancing on Ice © Sat.1/Arne Weychardt
Einstellig in der Zielgruppe

"Dancing on Ice" kann gutes Auftaktniveau nicht halten

 

Die Sat.1-Show "Dancing on Ice" hat in der zweiten Woche einige Zuschauer verloren. Der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe ging zwar deutlich zurück, der Sender kann aber nach wie vor zufrieden mit der Performance der Show sein.

von Timo Niemeier
14.01.2019 - 09:28 Uhr

Mit 2,69 Millionen Zuschauern und 12,4 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hat "Dancing on Ice" einen starken Auftakt hingelegt. In der zweiten Woche konnte das Format diese hohen Werte nun nicht mehr halten. Die Gesamt-Reichweite ging auf 2,34 Millionen zurück, womit man vermutlich noch immer gut leben könnte. Allerdings schalteten auch viele junge Zuschauer ab, in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag die Reichweite bei 990.000. Der Marktanteil fiel entsprechend auf 9,3 Prozent.

Rund drei Prozentpunkte hat "Dancing on Ice" damit binnen Wochenfrist verloren. Die Show liegt damit aber noch immer recht deutlich über dem Senderschnitt von Sat.1. Sollte sie sich in den kommenden Wochen auf diesem Niveau stabilisieren, würde man in Unterföhring wohl kaum klagen. Zumal die Show am Ende auch gegen das RTL-Dschungelcamp lief, um 20:15 Uhr war bereits der "Tatort" im Ersten ein starker Konkurrent. Im Anschluss an die Eislaufshow floppte eine "Mord mit Ansage"-Wiederholung, der Marktanteil stürzte auf 4,6 Prozent ab. Auch am Vorabend hatte Sat.1 wenig Glück: "Hochzeit auf den ersten Blick - Das Jubiläum" erreichte nur 1,33 Millionen Zuschauer, damit waren lediglich 7,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe drin. Normalerweise erreicht die Dokusoap locker zweistellige Werte.

ProSieben war in der Primetime etwas erfolgreicher unterwegs als Sat.1. Mit dem Film "Legends of Tarzan" unterhielt man 1,15 Millionen junge Zuschauer, damit waren 10,2 Prozent Marktanteil drin. Insgesamt schalteten 2,66 Millionen Menschen ein. Mit einem Playoff-Spiel der NFL erreichte man im ersten Viertel nur schwache 8,6 Prozent, danach ging es aber spürbar nach oben. Nach Mitternacht waren bereits 14,4 Prozent drin, mehr als eine halbe Million Menschen sahen da noch zu. Tagsüber lief es meist eher enttäuschend: Bis auf ein paar wenige US-Sitcoms in der Früh erreichte ProSieben sonst meist nur einstellige Marktanteile. So blieb man dann auch bei einem Tagesmarktanteil in Höhe von 8,9 Prozent hängen. Sat.1 musste sich sogar mit nur 7,4 Prozent begnügen.

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