Fastnacht in Franken 2019 © BR
Kein Quoten-Rekord, aber...

"Fastnacht in Franken" lässt ESC-Vorentscheid hinter sich

 

Rekord-Quoten gab es diesmal zwar nicht, dennoch war die "Fastnacht in Franken" im BR einmal mehr ein voller Erfolg - insbesondere in Bayern, wo der Marktanteil über 50 Prozent betrug. Bundesweit konnte auch der ESC-Vorentscheid nicht mithalten.

von Alexander Krei
23.02.2019 - 08:55 Uhr

Die Live-Übertragung der "Fastnacht in Franken" gehört alljährlich zu den großen Quoten-Hits des BR Fernsehens - das war auch 2019 nicht anders, auch wenn der vor zwei Jahren mit fast viereinhalb Millionen Zuschauern aufgestellte Rekordwert diesmal ein gutes Stück weit entfernt blieb. Nachdem die Sitzung damals noch mehr als 4,2 Millionen Zuschauer erreichte, schalteten diesmal ab 19:00 Uhr bundesweit durchschnittlich 3,79 Millionen ein. Das reichte dennoch für hervorragende 13,3 Prozent Marktanteil und damit einen ähnlich starken Wert wie vor einem Jahr. 

Blickt man nur auf Bayern, dann erreichte "Fastnacht in Franken" sogar erneut mehr als die Hälfte des Publikums: Unglaubliche 50,1 Prozent betrug der Marktanteil im BR-Sendegebiet. Doch nicht nur in Bayern ließ das Dritte Programm die Konkurrenz hinter sich: Mit Blick auf die Gesamt-Reichweite waren nur die ZDF-Krimis am Freitagabend erfolgreicher. So fuhr "Der Staatsanwalt" zunächst mit 6,32 Millionen Zuschauern eine der höchsten Reichweiten aller Zeiten ein, ehe die "SOKO Leipzig" vor 5,35 Millionen Zuschauern ermittelte.

Der Vorentscheid zum Eurosivion Song Contest konnte letztlich nicht mit den Narren mithalten: Mit nur 2,84 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 9,6 Prozent verzeichnete "Unser Lied für Israel" im Ersten die niedrigste Reichweite seit sieben Jahren. Weitere 150.000 Zuschauer waren bei One dabei. Bei den 14- bis 49-Jährigen lief es aber immerhin gut: 950.000 Zuschauer trieben den Marktanteil hier auf überzeugende 10,9 Prozent, sodass sich die Show um 20:15 Uhr lediglich "Big Bounce" geschlagen geben musste. Hier zog der Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr sogar um über zwei Prozentpunkte an.

Die Udo-Lindenberg-Specials taten sich am späten Abend schwerer: So erreichte "Volle Fahrt voraus" zunächst 1,31 Millionen Zuschauer sowie 7,0 Prozent Marktanteil, ehe das Konzert "Live vom Atlantik" mit 1,03 Millionen Zuschauern auf 8,7 Prozent kam. Am Ende des Tages der Sender mit einem Tagesmarktanteil von 10,2 Prozent den zweiten Platz - über vier Prozentpunkte hinter dem ZDF. Dritter wurde übrigens das BR Fernsehen, das dank der starken "Fastnacht in Franken" einen hervorragenden Tagesmarktanteil von 6,7 Prozent verbuchte und selbst RTL und Sat.1 überholte.

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