Foto: ZDF © ZDF

Viertelfinal-Thriller: Fast 25 Millionen zitterten zu Hause

 

Der Viertelfinal-Erfolg der deutschen Elf bescherte der ARD die bisher besten WM-Quoten. Fast 25 Millionen Zuschauer verfolgten die hochspannende WM-Begegnung

von Thomas Lückerath
01.07.2006 - 08:43 Uhr

Foto:DWDLEs war das bisher dramatischste Spiel der diesjährigen WM. "Ein Krimi wie ein Hitchcock-Film“, wie Bundestrainer Jürgen Klinsmann resümierte. Dank eines überragenden Jens Lehmann beim Elfmeterschießen konnte die deutsche Nationalmannschaft die Nervenschlacht gegen Argentinien für sich entscheiden. Nach dem 5:3-Sieg steht Deutschland nun im Halbfinale.

Millionen Fans haben das Spiel am Freitagabend wieder wie schon bei vielen anderen Begegnungen zuvor nicht vor den heimischen TV-Geräten, sondern in der Öffentlichkeit angeschaut. Fast alle "Fan Feste“ mussten wegen Überfüllung vorzeitig geschlossen werden. Nach ersten Expertenschätzungen wurde am Freitag ein neuer Rekord beim Public Viewing aufgestellt. Die bisherigen Deutschland-Spiele wurden immerhin bereits von bis zu 12 Millionen Fans in der Öffentlichkeit verfolgt.

Trotz der zunehmenden Beliebtheit des Public Viewings dürfte die ARD mit den Quoten der Übertragung des Aufeinandertreffens von Deutschland und Argentinien sehr zufrieden sein. Mit insgesamt 24,80 Millionen Zuschauern, die das Spiel zu Hause verfolgt haben, wurde eine neue Bestmarke bei dieser WM aufgestellt (bisheriger Rekord: Deutschland - Polen mit 23,85 Millionen Zuschauern). Der Marktanteil lag bei herausragenden 86,1Prozent.

Auch für sehr viele 14- bis 49-Jährige stand die Fußball-WM am Freitag wieder im Mittelpunkt. Den deutsch-argentischen Viertelfinal-Krimi wollten sich 10,14 Millionen werberelevante Zuschauer nicht entgehen lassen - ebenfalls ein neuer Rekord. Der Marktanteil beim jungen Publikum lag bei fulminanten 88,0 Prozent.

Ab 21.00 Uhr entschied sich am Freitagabend der Halbfinal-Gegner der Deutschen. Italien konnte sich klar gegen die ukrainische Mannschaft durchsetzen. Auch die ARD konnte mit der Übertragung des Spiels wieder locker die Konkurrenz bezwingen. Insgesamt hatte die von Steffen Simon kommentierte Partie 12,82 Millionen Zuschauer (48,6 Prozent Marktanteil). Bei den 14- bis 49-Jährigen lag die Reichweite bei 5,31 Millionen und der Marktanteil bei 50,4 Prozent.

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