Get the F*ck out of my House © ProSieben/Willi Weber
ProSieben weit hinter Vox und RTL II

"Get the F*ck" verliert sogar noch viele Zuschauer

 

Die ProSieben-Show "Get the F*ck out of my House" hat nach dem enttäuschenden Staffelstart sogar noch Zuschauer verloren, ProSieben war in der Primetime völlig ohne Chance. Sehr zufrieden sein kann man derweil bei Vox und RTL II.

von Timo Niemeier
17.04.2019 - 09:28 Uhr

Mit nur 870.000 Zuschauern und 6,8 Prozent Marktanteil ist die neue Staffel von "Get the F*ck out of my House" in der vergangenen Woche gestartet - beides waren neue Tiefstwerte für das ProSieben-Format. In Woche zwei wurden diese nun aber noch einmal locker unterboten: Nur 690.000 Menschen schalteten zur besten Sendezeit ein, in der werberelevante Zielgruppe entsprach das ganz schwachen 6,0 Prozent. ProSieben musste sich damit in der Primetime sogar den ARD-Serien beim jungen Publikum geschlagen geben. Eine alte Folge von "Mission Wahnsinn" fiel im Anschluss sogar noch auf 5,1 Prozent zurück.


Überhaupt keine Chance hatte ProSieben am Dienstag zudem gegen die Konkurrenz von Vox und RTL II. Bei Vox sahen sich 1,36 Millionen Menschen eine neue Ausgabe von "Hot oder Schrott" an, der Marktanteil in der Zielgruppe lag damit bei 8,7 Prozent. Eine weitere frische Folge holte danach sogar 10,0 Prozent. Bei RTL II kehrte derweil "Armes Deutschland" erfolgreich zurück, wenngleich man von einstigen Höhen noch ein gutes Stück entfernt blieb. Die Reportage erreichte 7,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, 1,31 Millionen Menschen sahen zu. Eine weitere Folge steigerte sich später noch auf starke 11,1 Prozent.

Bei kabel eins kann man mit dem Dienstagabend nicht zufrieden sein, doch selbst der Film "Wild Wild West" hatte mehr Zuschauer als ProSieben zur gleichen Sendezeit. 910.000 Menschen schalteten ein, also rund 220.000 mehr als bei "Get the F*ck out of my House". Weil kabel eins aber weniger Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren hatte, fiel der Marktanteil mit 4,5 Prozent hier niedriger aus.

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